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Neue Formel: So berechnen Halter das wahre Alter ihres Hundes

  

Alter Gefährte: In Menschenjahren gerechnet, hat mancher Hund schon einige Jahrzehnte auf dem Buckel. Foto: Robert Günther/dpa-mag

30.09.2020

Hundealter ist nicht gleich Menschenalter. Hunde altern schneller als Menschen. Wenn ein Hund beispielsweise 7 Jahre alt ist, ein Alter, in dem Menschen tatsächlich noch Kinder sind, kann der Hund je nach Rasse oder Gewicht bereits ein Hunde-Senior, zumindest aber im besten mittleren Alter sein.

Wie alt ist mein Hund in Menschenjahren? Bei dieser Frage galt lang die Faustregel: einfach das Alter des Hundes mal sieben nehmen. Neue Erkenntnisse zeigen aber, dass diese Formel überholt ist: „Die bisherige Berechnungsart ist alles andere als exakt“, sagt Tierärztin Tina Hölscher von der Aktion Tier. Amerikanische Wissenschaftler haben nun eine Gleichung präsentiert, mit der das Alter des Hundes ziemlich exakt in Menschenjahren ausgedrückt werden kann. Hierzu müssen Halter den natürlichen Logarithmus des Alters des Hundes mit 16 multiplizieren und die Zahl 31 hinzuaddieren:
     

Aufgeschrieben sieht da so aus: ln (Alter des Hundes) x 16 + 31 = Menschliches Alter. Alles was Halter brauchen, ist also ein Taschenrechner mit Logarithmus-Funktion. Dann gehen sie folgendermaßen vor: „Zunächst sucht man die Taste `ln` auf seinem Taschenrechner und tippt sie an. Dann gibt man das Alter des Hundes ein und schließt die Klammer. Nun multipliziert man mit der Zahl 16. Dann rechnet man noch 31 hinzu und heraus kommt das Hundealter in Menschenjahren.“ Ist ein Hund fünf Jahre alt, entspricht das dem menschlichen Alter von 57 Jahren.

Die neue Formel sei zwar etwas komplizierter, dafür könnten Halter ganz genau ermitteln, wie alt ihr Vierbeiner vergleichsweise ist, so Hölscher. (dpa/ms)


Nur gefährlich für Schweine

Die Tierseuche Afrikanische Schweinepest hat Deutschland erreicht. Nach dem Fund von verendeten Wildschweinen an der deutsch-polnischen Grenze wird nun an der Verhinderung einer weiteren Ausbreitung gearbeitet. Die Kerngebiete sind umzäunt, gefährdete Gebiete gekennzeichnet. Muss ich jetzt etwas beim Spaziergang mit dem Hund beachten? Darf meine Katze noch raus? Viele Fragen stellen sich jetzt auch Haustierbesitzer. Die Sorge ist jedoch größtenteils unbegründet. Welche Folgen hat die Afrikanische Schweinepest?

Für Wildscheine und Hausschweine endet die Seuche fast immer tödlich. Das Virus ist hoch infektiös und hoch stabil - das heißt, es übersteht selbst große Temperaturschwankungen, etwa wenn Fleisch eingefroren wird. Selbst geringste Kontaminierungen z.B. an Stiefeln bergen die Gefahr einer Weiterverbreitung. Für Menschen und andere Säugetiere wie Hund und Katze ist die Afrikanische Schweinepest hingegen ungefährlich, da sie ausschließlich Schweine befällt und nicht auf andere Säugetiere übertragbar ist. Selbst beim Verzehr von gegebenenfalls kontaminiertem Fleisch gehe keine Gefahr für den Menschen aus, so Experten. Im gesamten gefährdeten Gebiet inklusive Kerngebiet - derzeit in den Kreisen Spree-Neiße und Oder-Spree - gilt ein Jagdverbot, und es wird verstärkt nach verendeten Wildschweinen gesucht. Bis auf die Weidehaltung ist die Nutzung landwirtschaftlicher Flächen untersagt. Im Kerngebiet ist das Betreten der Wälder und der offenen Landschaft untersagt. (dpa/ms)