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Rüdersdorf & Umgebung Nadelöhr an der Ortsgrenze soll bis 2023 verschwinden

Die Stolpgrabenbrücke ist marode, nur einspurig läuft per Ampel abwechselnd der Fahrzeugverkehr. Foto: Th. Berger
Die Stolpgrabenbrücke ist marode, nur einspurig läuft per Ampel abwechselnd der Fahrzeugverkehr. Foto: Th. Berger

Beginn für Ersatzneubau der Kalkgrabenbrücke noch vor Jahresende geplant / Umleitung wird der Berghofer Weg

Rüdersdorf. Geschätzte 4,5 Millionen Euro wird der Ersatzneubau der Stolpgrabenbrücke an der Ortsgrenze zwischen Rüdersdorf und Woltersdorf kosten. Die beiden Kommunen sind laut der Verwaltungsvereinbarung mit dem Land finanziell mit 240 000 und 207 000 Euro dabei. Knapp 1,6 Millionen kommen von Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt, der Landesbetrieb für Straßenwesen trägt mit zweieinhalb Millionen den größten Brocken. Nach derzeitiger Planung soll das Vorhaben, das sich über zweieinhalb Jahre hinziehen wird, im Dezember starten, verlautete vorige Woche im Gemeinderat.

Der Umleitungsverkehr wird in dieser Zeit der Bauarbeiten über den Berghofer Weg geführt. Dieser soll zuvor, was wiederum laut Bau-Abteilungsleiter Uwe Behr für Oktober vorgesehen ist, dafür ertüchtigt werden. Ausdrücklich handle es sich dabei um keine richtige Instandsetzung der Straße, sondern lediglich das Ausbessern markanter Schäden und dort, wo es nötig ist, eine Verbreiterung.

Auch im Nachgang werde es seitens des Land keinen grundhaften Ausbau der Umleitungsstrecke geben, allerdings seien der Gemeinde dazu in den jüngsten Gesprächen schon mögliche Fördermittel in Aussicht gestellt worden, sagte Behr auf eine entsprechende Nachfrage. (bg)
     
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