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Deine Zukunft beginnt „Mit Routine allein ist diese Aufgabe nicht zu stemmen“

Vom IHK-Regionalcenter Neuruppin: Falko Stephan. Archiv-Foto: mae
Vom IHK-Regionalcenter Neuruppin: Falko Stephan. Archiv-Foto: mae

Interview mit Falko Stephan, Leiter des Regionalcenters der Industrie- und Handelskammer im Landkreis Ostprignitz-Ruppin

Auf zahlreiche Besucher hofft Falko Stephan, Leiter des Regionalcenters der Industrie- und Handelskammer (IHK) in Ostprignitz- Ruppin, für die Bildungsmesse. Der Märker sprach mit dem Organisator über die teilnehmenden Unternehmen, die Entwicklung sowie die Ziele der Bildungsmesse. 

Die IHK ist ein traditionell starker Partner der Bildungsmesse. Wie sieht ihr Engagement in diesem Jahr aus?

Stephan: Wir engagieren uns wie auch alle anderen Partner mit vollem Einsatz. Daran hat sich gegenüber den zurückliegenden Jahren nichts geändert.

Welcher Intention folgt die Bildungsmesse? Und was verbinden die Aussteller mit ihrer Präsenz?

Stephan: Unsere Intention ist es, den Jugendlichen aufzuzeigen, welche Ausbildungsmöglichkeiten sie in der Region haben. Die Mädchen und Jungen sollen die Gewissheit bekommen, dass niemand nach einem erfolgreichen Schulabschluss die Region verlassen muss, um irgendwo eine gewünschte Ausbildung zu bekommen oder um seine Karrierevorstellungen verwirklichen zu können. Die Unternehmen wollen ihre Ausbildungsplätze besetzen. Mit der Messe bieten wir Schulabgängern die Möglichkeit, persönlichen Kontakt zu dem potenziellen Ausbildungsbetrieb aufzunehmen. Dadurch können diese Gespräche einen sehr individuellen Charakter annehmen, was wohl für beide Partner von Nutzen ist.

Die Messe ist bereits stark in ihrer Struktur und dem Aufbau. Gibt es trotzdem Änderungen in diesem Jahr?

Stephan: Ja, wir werden in diesem Jahr am Samstag von 10 bis 13 Uhr zum Besuch der Bildungsmesse einladen. Diese Änderung entspricht dem Wunsch vieler Betriebe.

ESAB Berufliche Schule Lindow

Welche Anstrengungen mussten im Vorfeld unternommen werden? Gab es eventuelle Schwierigkeiten? Oder ist es inzwischen alles eingespielt in seinen Abläufen?

Stephan: Jede Messe bedeutet erneut eine Herausforderung für die Veranstalter. Mit Routine allein ist diese Aufgabe nicht zu stemmen. Ich möchte nur darauf verweisen, dass sich auf der Bildungsmesse 86 Unternehmen aus der Region präsentieren. Damit sind wir offen gestanden an unserer Kapazitätsgrenze. Die Präsentation auf der Bildungsmesse ist darum an zwei Voraussetzungen gebunden: Erstens muss das Unternehmen aus der Region kommen und zweitens muss es Ausbildungsplätze anbieten.

Konnten alle Wünsche in Bezug auf die Bildungsmesse erfüllt werden?

Stephan: Wir versuchen grundsätzlich alle Wünsche von Ausstellern zu berücksichtigen, doch gelingt dies nicht immer. Viele der Betriebe äußern zum Beispiel den Wunsch nach einem größeren Stand. Dem können wir aber nicht entsprechen, weil wir sonst die Anzahl unserer Aussteller reduzieren müssten. Doch unsere Absicht ist ganz klar, auf der Messe ein möglichst breites Spektrum von Betrieben und Ausbildungsmöglichkeiten zu präsentieren.

Gibt es Programmpunkte beziehungsweise Aussteller auf der Bildungsmesse, auf die Sie sich in jedem Jahr besonders freuen? Oder speziell in diesem Jahr?

Stephan: Ich freue mich darüber, dass wirklich aus jedem Winkel unseres Landkreises Betriebe mit dabei sind. Es gibt hier keine weißen Flecken auf der Landkarte. Besonders hervorheben möchte ich die Premiere von Hoch-und Tiefbau Wittstock (HTW) und des Autohausen Jürgens. Letztere werden auch ein besonderes Auto ausstellen. Das Interesse vieler insbesondere junger Besucher dürfte garantiert sein.

Wenn Sie sich wünschen könnten, mit welchem Gefühl die Besucher nach der Bildungsmesse heimwärts gehen, welches wäre dies? Was sollen die Besucher mitgenommen haben an Eindrücken?

Stephan: Der Idealfall für uns wäre, wenn junge Leute hier einen Praktikumsplatz finden. Erfolgreich sind wir aus unserer Sicht, wenn die Mädchen und Jungen von der Messe heimkehren und sagen ich wusste gar nicht, was wir hier für Ausbildungsmöglichkeiten haben. Die Jugendlichen sollen sich in dem Wunsch bestätigt fühlen, ihre Berufsausbildung in der Region zu absolvieren. Mit Blick auf die Unternehmen wäre es mein Wunsch, dass diese das Fazit ziehen, tolle und intensive Gespräche mit jungen Leuten geführt zu haben. Und wenn sie sagen können, wir haben Kontakte zu Schülern geknüpft, die sich bei uns bewerben wollen. Die Chancen sind gut, denn die jungen Besucher und Besucherinnen, die auf die Bildungsmesse kommen, haben ein klares Ziel: sie wollen Unternehmen kennenlernen, die ihnen eine gute Ausbildung und zudem eine vernünftige berufliche Perspektive bieten. An den Unternehmen ist es, den persönlichen Kontakt zu interessierten Mädchen und Jungen zu halten und sie für eine Ausbildung in ihrem Unternehmen letztlich zu gewinnen.
   
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