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SV 40 Jahre Lutz-Mario Ludwig Autolackiererei

Qualität und gute Laune sind hier eins

Das 40. Jahr ist für Lutz-Mario und Petra Ludwig ein ganz besonderes

Dieses Team bringt Farbe und gute Laune ins Leben: Vor ihren Geschäftsauto einem Opel Frontera in cooler Pose - v.r. Meister Stephan Ludwig, Mitarbeiter Alexander Liebe, Geschäftsinhaber und Meister Lutz-Mario Ludwig, Geschäftsfrau und gute Seele der Firma Petra Ludwig sowie Mitarbeiter Krzysztof Martynowicz. Hier nicht mit im Bild, der sechste im Bunde ist Krzysztof Gonisiewski. Fotos: Matthias Lubisch
                  

14.10.2020

Ist man auf der Suche nach einem Synonym für die Letschiner Lackiererei Ludwig, dann dürfte vielen Zeitgenossen sicher spontan einfallen: Handwerksbetrieb der guten Laune. Zu verdanken ist das besonders Petra Ludwig, der Ehefrau des Firmenchefs. Egal, ob es sich um einen Kratzer am Moped oder eine Komplett-Reparatur handelt, ganz gleich, ob es ein hektischer Montagmorgen oder ein Freitagnachmittag ist. Freundlichkeit und Kompetenz sind hier vom ersten Äußern des Kundenwunsches bis zum Abschluss des Auftrages an der Tagesordnung.

Auto-Lackiererei Lutz-Mario Ludwig

Dabei waren gerade die vergangenen Tage Stress pur für Lutz-Mario und Petra Ludwig. Denn der Oktober ist für sie ein Jubiläumsmonat im doppelten Sinne. Am 1. Oktober waren es 40 Jahre her, seit ihr Lackierbetrieb gegründet worden war. Und am 25. Oktober begehen die Ludwigs das 40. Jahr ihrer Eheschließung. Zwei Daten, die eigentlich genug Anlass zum Feiern gegeben hätten. „Doch wegen der Corona-Einschränkungen verschieben wir das große Fest auf nächstes Jahr“, sagt Petra Ludwig. In der Hoffnung, dass dann wieder die Normalität zurück gekehrt ist in unseren Alltag.

Dennoch bietet das Jubiläum für die Ludwigs auch jetzt bereits Anlass, die vergangenen 40 Jahre Revue passieren zu lassen. Zu tun gab es in diesen Jahren immer genug, auch zu DDR-Zeiten. Doch mit der Wende rollte nach Trabi und Wartburg die Welle der schönen neuen und bunten Autos dann auch nach Letschin. „Wie viele andere waren auch wir plötzlich vor ganz neue Herausforderungen gestellt“, erinnert sich der Lackierer-Meister. Jetzt waren nicht nur zig neue Fahrzeugtypen hinzugekommen. Die Palette der Sonderausstattungen und Farben stieg auch rasant an. „Ende der 90er Jahre hatten wir bereits 35 000 verschiedene Farbtöne und Nuance“, erinnert sich Lutz-Mario Ludwig. Heute mögen es an die 50 000 sein. Die Ludwigs haben die Herausforderungen der Wendejahre längst gemeistert, sich in den Jahrzehnten einen guten Namen gemacht. Nicht nur hunderten Autos und Motorrädern haben die Mitarbeiter der Letschiner Lackiererei einen neuen, zeitgemäßen Lack verpasst. Auch so mancher knifflige Auftrag ist erledigt worden. Die Kunden kommen oft mit ganz speziellen Wünschen, wollen ihren Felgen einen neuen Anstrich verpassen oder ihr Fahrrad in der Farbe ihres Autos lackieren lassen.

„In mancher Beziehung kehren wir jetzt wieder zu den Wurzeln zurück“, berichtet Petra Ludwig, bei der im Büro alle Fäden zusammenlaufen. „Es kommen nämlich immer mehr Kunden, die ihren Wartburg oder Trabant wieder neu aufmotzen wollen. Da können wir in jedem Fall helfen, fördern mit unserer Handwerksarbeit ein lebendiges Stück Geschichtsbewusstsein.“

                     
Das Lackiererei-Team freut sich über ausgefallene Aufträge, ist aber auch im „normalen“ Alltagsgeschäft immer mit Eagagement und Qualität bei der Sache. „Unsere heimischen Privatkunden und Autohäuser stehen für uns an erster Stelle. Ihnen danken wir herzlich für die Treue in den vergangenen Jahren“, sagt Lutz-Mario Ludwig.