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Hier sind wir zu Hause ... Lebus Friedas Welt - das neue Lebuser Blumenparadies

„Friedas Welt - Blumen aus Leidenschaft“, so nennt Inhaberin Mandy Sefzyk ihren am 8. Mai dieses Jahres neu eröffneten Blumenladen in der Goethestraße 23.
„Friedas Welt - Blumen aus Leidenschaft“, so nennt Inhaberin Mandy Sefzyk ihren am 8. Mai dieses Jahres neu eröffneten Blumenladen in der Goethestraße 23.

Friedas Welt - das neue Lebuser Blumenparadies

Mandy Sefzyk hat bereits in vielen Gärtnereien und Blumengeschäften gearbeitet. Seit 8. Mai dieses Jahres ist sie ihre eigene Chefin. Da hat die 42-Jährige auf dem eigenen Grundstück in der Lebuser Goethestraße 23 ihren Blumenpavillon eröffnet. „Friedas Welt – Blumen aus Leidenschaft“ hat sie ihn genannt. Warum Frieda? „Das ist mein Spitzname, viele rufen mich so“, sagt die gelernte Floristin mit einem Augenzwinkern.

Zu erreichen ist das Geschäft – von Seelow kommend – wenn man beim AutoPunkt Lebus rechts einbiegt. Mandy Sefzyk bietet alles, was zu einem Blumenladen gehört – von Schnittblumen über Zierpflanzen, Balkonpflanzen, Grabgestecken bis hin zu Trockengestecken. „Und natürlich richten wir auch Hochzeiten aus, ebenso wie Trauerfeiern“, berichtet die Geschäftsfrau. Und nicht zuletzt bekommen die Lebuser in „Friedas Welt“ auch ihre Abfallsäcke.

Kontakt: Tel. 033604 - 414496

Neue Radwege für die Oderstadt

Friedas Welt – Blumen aus Leidenschaft in Lebus Image 2
Auch Lebus soll in den Genuss der Fördermittel kommen, die der Landkreis für den Ausbau touristischer Radwege vergibt. Zwei Radweg-Abschnitte sind in Lebus in der Planung. Es handelt sich zum einen um den 1290 Meter langen Abschnitt von Försters Gasse bis zum Oderdeich. Der drei bis fünf Meter breite Bitumenweg wird als Rad- und Wirtschaftsweg genutzt. Er weist Risse und Schäden im Randbereich auf. Vorgesehen ist eine Sanierung. Vor allem im Bereich der Grundstückszufahrten und in den Randbereichen soll der Weg verstärkt werden. Am Deich ist eine Deckenerneuerung geplant.

Als zweiter Radweg soll der Abschnitt des Oder- Neiße-Radweges zwischen dem Lebuser Unterkrug und dem Abzweig zur Kirschallee am Reiterhof auf etwa einem Kilometer Länge ausgebaut werden. Er ist nur 1,50 bis 1,60 Meter breit und entspricht damit nicht mehr heutigen Anforderungen an einen in beide Richtungen zu befahrenden Radweg. Die Planung sieht die Verbreiterung auf 2,50 Meter vor.

Start mit Erster Hilfe

Noch sind Sommerferien, doch das neue Schuljahr wirft in Lebus seine Schatten voraus. Vom 20. bis 22. August startet die Lebuser Burgschule unter dem Motto „Jeder kann ein Held sein“ in die neue Ausbildungssaison. Dabei werden den Schülern Kenntnisse in Erster Hilfe vermittelt. Partner für das Projekt sind Mitglieder des Vereins Pepiniere. Der Verein wurde von Medizin-Studenten der Charité Berlin gegründet. Studenten werden auch die Lebuser Projekttage begleiten. Am 22. August gibt es eine Prüfung.

Blick in die Geschichte

Lebus war seit 1123 Sitz eines dem Erzbischof von Gnesen unterstellten polnischen Bistums. Von hier aus wurde der Übergang an der Oder kontrolliert. Um 1250 gelangte das Land Lebus an die askanischen Markgrafen und späteren Kurfürsten von Brandenburg. Die askanischen Markgrafen förderten dann das neu gegründete Frankfurt als Handelstadt an der Oder. Damit verlor Lebus seine Bedeutung. Ende des 16. Jahrhunderts wurde das Hochstift säkularisiert. Im zweiten Weltkrieg ist die Stadt stark zerstört worden.

Fliederblütenfest erlebt im nächsten Jahr seine Wiedergeburt

Malerisch zeigt sich der sommerliche Sonnenaufgang über der Oder bei Lebus. Wenn der Tag erwacht über den Vorflutern der Oder in der Nähe des Kietzer Berges steigen Nebelschwaden auf und verleihen der Landschaft etwas Mystisches. Fotos (4): Matthias Lubisch
Malerisch zeigt sich der sommerliche Sonnenaufgang über der Oder bei Lebus. Wenn der Tag erwacht über den Vorflutern der Oder in der Nähe des Kietzer Berges steigen Nebelschwaden auf und verleihen der Landschaft etwas Mystisches. Fotos (4): Matthias Lubisch
Die Lebuser verstehen es zu feiern. Die jährliche Feier- und Eventsaison beginnt mit dem großen Karnevalsumzug zu Rosenmontag und endet mit dem weihnachtlichen Treiben rund um die Kirche. Nächstes großes Highlight in Lebus ist das Erntefest. Das diesjährige Lebuser Erntefest am 1. September steht unter dem Motto „Ähren, Girlanden und Strohpuppen“. Das Fest soll unter anderem im Zeichen des 70. Geburtstages der Sportgemeinschaft Lebus und des 50. Geburtstages des Lebuser Carneval Club (LCC) stehen, informierte Bürgermeister Peter Heinl. Das im Frühjahr neu gewählte Stadtoberhaupt hat es sich zum Ziel gemacht, ein Fest wieder zu beleben, das viele Jahr lang eines der Aushängeschilder für Lebus gewesen ist: das Fliederblütenfest. „Die Vorbereitungen laufen. Dieses Jahr war es für mich, auch aus persönlichen Gründen, zu knapp. Aber im kommenden Jahr werden wir wieder ein Fliederblütenfest in Lebus feiern“, verspricht der Bürgermeister und wirbt um engagierte Mitstreiter und Sponsoren.

Der Bürgermeister hat das Wort

Friedas Welt – Blumen aus Leidenschaft in Lebus Image 4
Bürgermeisterwahlen haben in Lebus so ihre Tücken. Doch seit 22. März dieses Jahres gibt es wieder ein Stadtoberhaupt. Es ist der parteilose Peter Heinl. Der 68-jährige Bauingenieur im Ruhestand gilt als Pragmatiker und Anpacker. „Ich bin vor drei Jahren Rentner geworden“, sagt der Bürgermeister. „Aber für einen geruhsamen Lebensabend ohne eine Aufgabe fühle ich mich einfach noch zu jung.“ Der Wahl-Lebuser liebt seine Stadt und die Menschen, die hier leben. Und er möchte anpacken, dass es voran geht. „Noch bin ich zwar in der Einarbeitungsphase“, sagt er. „Aber über die Zusammenarbeit mit den Stadtverordneten und dem Amt Lebus bin ich positiv überrascht.“ Heinls Devise ist: Man muss miteinander reden, so lassen sich viele Probleme schon lösen, bevor sie sich zum großen Konflikt ausgewachsen haben. Zu tun gibt es in der 3400-Einwohner-Kommune - neben der Stadt gehören auch die Ortsteile Wulkow, Kunersdorf, Schönfließ und Mallnow zu Lebus - eine ganze Menge. Als Mann, der vom Bau kommt, denkt der Bürgermeister da vor allem an die Sanierung maroder Straßen. Peter Heinl hätte gern, dass hier vieles schneller ginge. „Doch zu den Dingen, die ich lernen musste, gehört, dass die Mühlen des Gesetzes in Deutschland sehr langsam mahlen.“

Erster Anlaufpunkt für Lebus-Besucher

Für viele Besucher ist das wohl die erste Anlaufadresse in Lebus. Das Kulturhaus mit dem Infopunkt. Der Infopunkt war zum Start in die touristische Hochsaison personell verstärkt worden: Seit Anfang Mai steht Marta Kalinowska dem Trepliner Joachim Kretschmann zur Seite. Die personelle Verstärkung ermöglicht längere Öffnungszeiten. Die Touristinfo ist bis 30. September Montag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr, Sonnabend, Sonntag und Feiertag von 10 Uhr bis 16 Uhr geöffnet.
Bestattungshaus Möse
Blumen aus Leidenschaft Friedas Welt
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