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Rauchmelderpflicht in Brandenburg Kinder und Senioren sind besonders gefährdet

Keine Streichhölzer in Kinderhände: Rauchmelder retten Leben, aber sie ersetzen nicht die gesetzliche Aufsichtspflicht der Eltern und sind auch keine Babysitter. Foto: „Initiative „Rauchmelder retten Leben“
Keine Streichhölzer in Kinderhände: Rauchmelder retten Leben, aber sie ersetzen nicht die gesetzliche Aufsichtspflicht der Eltern und sind auch keine Babysitter. Foto: „Initiative „Rauchmelder retten Leben“


In Brandenburg besteht seit dem 01.07.2016 eine Rauchmelderpflicht für Neu- und Umbauten. Für Bestandsbauten gibt es eine Übergangsfrist zur Nachrüstung bis zum 31. Dezember 2020. Rauchmelder sollen in allen Aufenthaltsräumen, Schlafzimmern, sowie in Fluren, die als Fluchtwege dienen, angebracht werden. Für die Installation und Wartung ist der Eigentümer zuständig.

Einige weitere Informationen zur Rauchmelder-Vorschrift im Überblick:

Wie sind die Fristen zum Einbau von Rauchmeldern in Brandenburg?

Für Neu- und Umbauten: seit 01.07.2016 und für Bestandsbauten: innerhalb der Übergangsfrist, jedoch spätestens bis zum 31.12.2020.

Wo muss man Rauchmelder anbringen?

In allen Aufenthaltsräumen (ausgenommen Küchen) und in allen Fluren in der Wohnung beziehungsweise im Einfamilienhaus, über die Rettungswege ins Treppenhaus oder ins Freie führen, ist jeweils mindestens ein Rauchmelder zu installieren. In Einfamilienhäusern mit einem offenen Treppenraum gilt dieser auch als Fluchtweg und muss mit einem Melder auf jedem Stockwerk ausgestattet werden.

Wer muss Rauchmelder installieren?

Der Eigentümer (bei selbstgenutztem und vermietetem Wohnraum). Verantwortlich für die Wartung beziejungsweise Betriebsbereitschaft der Rauchmelder ist in Mietwohnungen der Eigentümer und im selbst genutzten Wohnraum ebenfalls der Eigentümer.

Mehr Informationen findet man in Brandenburgs Landesbauordnung. (Initiative Rauchmelder retten Leben)
  

Übergangsfrist für Miet- und Privateigentum endet am 31.12.2020

Feuermelder in der Küche sind notwendig. Foto: R.I.T.S GmbH
Feuermelder in der Küche sind notwendig. Foto: R.I.T.S GmbH
Aufgrund der erfolgreichen Wirkung von Rauchmeldern, sind diese in Europa immer präsenter und schließlich seitens des Gesetzgebers zur Pflicht geworden. Wenn im Brandfall durch Feuerwehr, Polizei oder Versicherung das Fehlen der Rauchmelder festgestellt wird, verliert die verantwortliche Person nicht nur sofort den Versicherungsschutz, sondern es droht eine strafrechtliche Verfolgung. Rauchmelder sind grundsätzlich im Schlafzimmer, Kinderzimmer und Fluren (Rettungswegen) Pflicht. Die Firma R.I.T.S. GmbH erstellt individuelle Brandschutzkonzepte, Flucht- und Rettungswegpläne sowie Feuerwehrlaufkarten für Gewerbe und öffentliche Einrichtungen. Für Privat- und Gewerbekunden werden bedarfsgerechte Lösungen von der Kernbohrung für den Kamin oder Dunstabzugshaube über bauliche Brandschutzsysteme bis zum vorbeugenden Brandschutz (Feuerlösch – und Warnmeldesysteme) angeboten. Buchbar sind ebenfalls Schulungen zum Brandschutzhelfer und Brandschutztrainings. Ausbildung gemäß ASR A2.2 und entsprechend der DGUV 205-023. (pr)
  
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