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Notfallsanitäter retten Leben

Ob Fahrrad- oder Autounfall, ein unglücklicher Sturz, Herzinfarkt, Schlaganfall… Jedem kann es passieren, dass er schnell professionelle Hilfe braucht. Und deshalb werden sie gebraucht – dringend: die Notfallsanitäter/-innen Foto: benjaminnolte/adobe stock.com

31.03.2026

Notfallsanitäter/-innen beurteilen bei medizinischen Notfällen den Gesundheitszustand von kranken, verletzten oder hilfsbedürftigen Personen, entscheiden, ob ein Arzt oder eine Ärztin gerufen werden muss, und veranlassen dies nötigenfalls. Bis zum Eintreffen des Arztes oder der Ärztin bzw. bis zum Transport der Patienten führen sie die medizinische Erstversorgung durch und ergreifen ggf. lebensrettende Sofortmaßnahmen.

Sie stellen die Transportfähigkeit der Patienten her und betreuen sie während der Fahrt zum Zielort (z.B. ins Krankenhaus). Sie überwachen die lebenswichtigen Körperfunktionen der Patienten und erhalten diese aufrecht. Nachdem sie die Patienten in die stationäre Weiterbehandlung übergeben haben, stellen sie die Einsatzfähigkeit ihrer Fahrzeuge wieder her, säubern und desinfizieren die Rettungsmittel und erstellen Einsatzberichte und Notfallprotokolle. Sind sie im Innendienst einer Rettungswache, Rettungsleitstelle oder einer Integrierten Leitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst eingesetzt, nehmen sie Notrufe entgegen und disponieren die Einsätze.

Unternehmen aus der Region

Ausbildungsort/-dauer

» Berufsfachschule und Rettungsdienstorganisation/Krankenhaus, 3 bis 5 Jahre

Wo arbeitet man?

» bei Rettungs- und Krankentransportdiensten
» bei Blutspendediensten
» bei Feuerwehren

Worauf kommt es an?

» Entscheidungsfähigkeit und Reaktionsgeschwindigkeit
» Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein Einfühlungsvermögen
» Psychische Stabilität
» gute körperliche Konstitution

Perspektiven

» Weiterbildung als Praxisanleiter/in für Notfallsanitäter
» Bachelorabschluss im Studienfach Sanitäts-, Rettungswesen


Perspektive als Ergotherapeuten

Ergotherapeuten und -therapeutinnen behandeln Personen, die durch eine Erkrankung, z. B. einen Schlaganfall, oder durch eine Behinderung in ihrer Selbstständigkeit beeinträchtigt sind. Auch Kinder und ältere Menschen, die beispielsweise motorische Schwierigkeiten aufweisen, zählen zu ihren Patienten.

Nach einem individuell erstellten Behandlungsplan üben sie mit ihnen je nach Bedarf z. B. grundlegende Fertigkeiten wie Essen, Waschen, Ankleiden, Schreiben oder Einkaufen. Bei anderen Patienten trainieren sie die Grob- und Feinmotorik oder die Orientierungs- und Konzentrationsfähigkeit oder den Umgang mit Hilfsmitteln und Prothesen.

Ergotherapeuten -therapeutinnen geben Anregungen Anleitungen zur Gestaltung des Arbeitsplatzes, zur Arbeit im Haushalt oder zur Planung des Tagesablaufs. In den Therapieplan beziehen sie auch die Angehörigen und das Umfeld der Patienten mit ein. Durch die Therapie streben sie an, den Patienten ein möglichst selbstständiges Leben bzw. eine Teilnahme am Arbeitsleben zu ermöglichen.

Ausbildungsort/-dauer

» Berufsfachschule, Krankenhaus/Klinik, ergotherapeutische Praxis, Altenheim, 3 Jahre

Wo arbeitet man?

» Krankenhäusern und Kliniken
» Gesundheitszentren
» sozialen Einrichtungen und Heimen, u. a. für Behinderte
» Praxen für Ergotherapie
» pädagogischen Einrichtungen wie Sonderschulen und Frühförderzentren

Worauf kommt es an?

» Pädagogische Fähigkeiten Einfühlungsvermögen und
» Kommunikationsfähigkeit und Kontaktbereitschaft
» Handwerkliches Geschick und Auge-Hand-Koordination
» Durchhaltevermögen und psychische Stabilität (z. B. bei langwierigen Therapien, für das Wahren der professionellen Distanz)
» Kenntnisse in Biologie, Werken/Technik

Perspektiven

» Qualifizierungslehrgänge beispielsweise: Entspannungstherapie, Erziehung-, Früh- und Vorschulpädagogik, Arbeit in Werkstätten für Menschen mit Behinderung, Rehabilitation, Elternberatung und Musiktherapie
» Aufstiegsweiterbildung zum Fachwirt im Gesundheits- und Sozialwesen sowie der Betriebswirt für Sozialwesen. Studiengänge
» Studiengänge: Ergotherapie, Heilpädagogik, Therapiewissenschaft oder Gesundheitsmanagement


Für die Patienten da sein

Altenpflegehelfer und Altenpflegehelferinnenen unterstützen Pflegefachkräfte wie Altenpfleger und Altenpflegerinnen bei der Pflege und Betreuung älterer Menschen mit unterschiedlichem Gesundheitszustand. Dabei beachten sie die Arbeits- und Hygienevorschriften und tragen oft Schutzkleidung wie Einweghandschuhe und gegebenenfalls Mundschutz. In der stationären Pflege in Pflege- und Seniorenheimen arbeiten sie innerhalb eines Teams.

Altenpflegehelfer/Altenpflegehelferin ist eine landesrechtlich geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen. Die Ausbildungsdauer beträgt in Vollzeit ein bis zwei Jahre, in Teilzeit können es anderthalb bis vier Jahre werden. Zwölf Anpassungsweiterbildungen sind möglich, beispielsweise im Bereich Geriatrie, Palliativpflege, Psychiatrie oder Sterbebegleitung. Die generalistische Pflegeausbildung befähigt die Auszubildenden, Menschen aller Altersstufen in allen Versorgungsbereichen professionell zu pflegen. Sie schließt nach drei Jahren mit dem Berufsabschluss „Pflegefachfrau“ beziehungsweise „Pflegefachmann“ ab.
pm/cr


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