Kinder benötigen für ihre Entwicklung viele unterschiedliche Dinge und vor allem Platz. Freie Flächen sind daher für Kinder wahre Schätze, doch oft ist die Zahl der verfügbaren Quadratmeter begrenzt. Mit geschickten Einbauten kann man das Kinderzimmer zum Platzwunder machen. Einbauschränke passen in noch ungenutzte Ecken des Kinderzimmers. Damit bringt man mehr Ordnung ins spielerische Chaos. Der Nachwuchs kann Kartenspiele, Teddybären oder den Roboterbausatz verstauen - ein Geheimversteck für die wertvollsten Habseligkeiten.
Alkoven-Betten
Sie waren früher Standard in Bauernhäusern und haben auch für die moderne Familie Vorteile: Alkoven. Die Betten werden in eine Wand eingelassen oder als Nische zum Schlafen mit Vorhängen abgetrennt. Schränke können direkt mit eingebaut werden.
Treppen und Podeste
Treppen und Podeste schaffen da Platz, wo vorher keiner war. Schubladen oder Fächer können in die Stufen einer Treppe integriert werden, in denen Spielsachen oder Kleidung verschwinden. Ein Podest im Zimmer wird zur erhöhten zweiten Spielebene, ebenfalls mit praktischem Stauraum darunter.
Galerien
Und auch hoch an der Decke gibt es Reserven! Nicht nur als Hochbett: Eine Galerie bietet als zweite Ebene in der Vertikalen zusätzlichen Platz zum Schlafen oder Spielen. Darunter bleibt Fläche zum Toben oder Lernen. „Bei fest verbauten Galerie-Konstruktionen sollten Eltern prüfen, ob sie eine Baugenehmigung benötigen“, erklärt Krzysztof Pompa von der BHW. „Das gilt bei allen notwendigen Veränderungen an der Statik.“ Je nachdem, wie eine Galerie umgesetzt werden soll, ist die Preisspanne beträchtlich. Einfachere Lösungen starten bei etwa 1.000 Euro, individuell geplante und umfangreiche Konstruktionen kosten entsprechend mehr. il/hü


