Jetzt planen - im Frühjahr bauen

Klimagerecht und zeitlos schön

Pflasterklinker haben sich seit Jahrhunderten für die langlebige und hochwertige Gestaltung von Außenflächen bewährt.

Pflasterklinker sind unempfindlich gegen Schmutz, Fette, Säuren und Salze. Foto: Arbeitsgemeinschaft Pflasterklinker e.V./GIMA/Heidi Mayer/akz-o

10.02.2026

Ein Garten ist Lebensraum, Rückzugsort und Ausdruck persönlicher Gestaltungsvorlieben. Planung zählt jedoch nicht allein die Auswahl von Pflanzen und Möbeln: Auch Wege, Terrassen und Einfassungen prägen das Gesamtbild eines Gartens. Gleichzeitig rücken die im Wandel begriffenen klimatischen Verhältnisse immer mehr in den Vordergrund. Flächen sollen entsiegelt werden, Regenwasser vor Ort versickern, die verwendeten Materialien nachhaltig und recycelbar sein.

Tradition trifft Zeitgeist

Aus Ton gebrannte Pflasterklinker haben sich seit Jahrhunderten für die langlebige und hochwertige Gestaltung von Außenflächen bewährt und sind in Zeiten des Klimawandels aktueller denn je. Das robuste Naturmaterial überzeugt durch gestalterische Vielfalt, hohe Funktionalität und ökologische Wertigkeit und ist damit der ideale Baustoff für eine dauerhaft schöne und klimaangepasste Gartengestaltung.

Natürliches Farbspektrum und kreative Vielfalt

Dank ihrer breiten Auswahl an Farben, Formaten und Verlegemustern bieten Pflasterklinker nahezu unbegrenzte Gestaltungsmöglichkeiten im Garten und rund ums Haus. Ob klassische Rot- und Erdtöne, moderne Trendfarben wie Sand oder Anthrazit oder nuancenreiche Mischtöne – das natürliche Farbspektrum der Tonziegel ist ebenso vielseitig wie harmonisch. Unterschiedliche Formate, vom klassischen Rechteck über quadratische oder dreieckige Klinker bis hin zu eleganten Langformaten, sorgen für zusätzlichen kreativen Spielraum. Auch Verlegemuster wie Fischgrät-, Block-, Reihen- oder Diagonalverband beeinflussen die optische Wirkung der Fläche. Durch die Kombination von Farben, Formaten und Verlegemustern lassen sich Flächen gliedern, akzentuieren oder gezielt in die Architektur des Hauses einbinden.

Unternehmen aus der Region

Widerstandsfähig, pflegeleicht und dauerhaft schön

Pflasterklinker sind äußerst widerstandsfähig gegenüber mechanischen Belastungen, Frost, Hitze und großen Temperaturschwankungen. Auch Streusalz, Fett oder Säuren können dem keramischen Produkt nichts anhaben. Ihre dicht gebrannte Oberfläche ist schmutzabweisend und einfach zu reinigen - oft genügt ein Regenschauer. Ganz aus der jeweiligen Tonfarbe. und ohne chemische Zusätze gebrannt, sind Pflasterklinker farbund lichtecht und bleichen auch nach Jahrzehnten nicht aus.

Investition in die Zukunft

Mit einer Nutzungsdauer von rund 150 Jahren überdauern Pflasterklinker Generationen und sind eine Investition in die Zukunft. Sollten doch einmal Klinker beschädigt sein, lassen sie sich einfach umdrehen oder austauschen. Gebrauchte Pflasterklinker sind wiederverwendbar und aufgrund ihrer charmanten Patina ein gefragter Baustoff. Ist keine Wiederverwendung mehr möglich, können Pflasterklinker sortenrein zurückgebaut und recycelt werden. Der verwendete Ton stammt in der Regel aus regionalem Abbau, Transportwege werden kurz gehalten, Tongruben nach der Nutzung renaturiert. Viele Hersteller haben zudem in energieeffiziente Anlagen und moderne Brenntechnik investiert, um die CO₂-Emissionen bei der Produktion zu minimieren.

Beitrag zum Regenwassermanagement

Mit einer versickerungsfähigen Verlegung können Gartenbesitzer einen aktiven Beitrag zum Regenwassermanagement leisten. Dank spezieller Drainoder Rasenlochklinker mit Aussparungen in den Klinkern oder einer Verlegung mit breiteren Fugen und wasserdurchlässigem Fugenmaterial kann Regenwasser dort versickern, wo es fällt. Das entlastet die Kanalisation, beugt Überschwemmungen vor und fördert die Neubildung von Grundwasser. Offen gestaltete Flächen heizen sich zudem im Sommer weniger stark auf als versiegelte Beläge und verbessern durch verdunstendes Bodenwasser das Mikroklima. In vielen Kommunen profitieren Grundstückseigentümer außerdem von reduzierten Abwassergebühren für versickerungsfähige Flächen. akz-o


Zuschüsse für Solar am Balkon

Photovoltaik
Aufhängen, einstecken, Strom sparen: So leicht kann es sein, mit einer Stecker-Solaranlage die eigene Stromrechnung zu senken. Wenn da nur nicht die teure Anschaffung wäre.

Zunächst: Gut zu wissen: Für den Kauf dieser sogenannten Balkonkraftwerke in Deutschland fällt keine Umsatzsteuer mehr an. Wer also bei einem Händler kauft, der diesen Vorteil an die Kunden weitergibt, spart 19 Prozent.

Und noch besser: Manche Bundesländer, Städte und Gemeinden fördern den Kauf zusätzlich mit einem Zuschuss. Dieser kann bis zu mehreren hundert Euro betragen. Laut dem Deutschen Städte- und Gemeindebund (DStGB) sollten Verbraucherinnen und Verbraucher diese Informationen der jeweiligen Internetseite ihrer Gemeinde, ihrer Stadt oder ihres Landkreises entnehmen können. Zuständig seien zum Beispiel die jeweiligen Umweltämter oder Stabsstellen für Klimaschutz.

Förderantrag vor dem Kauf stellen

Aber Achtung: „In der Regel ist der Antrag auf Förderung vor dem Kauf der Anlage zu stellen“, sagt Ursula Krickl vom DStGB. Verbraucherinnen und Verbraucher sollten also nicht einfach drauflos kaufen, sondern sich vorab informieren, auch darüber, ob überhaupt noch Geld zum Verteilen vorhanden ist. Krickl zufolge waren die regionalen Förderprogramme bislang teilweise schnell vergriffen. dpa