Innung Aktuell - sanitär heizung klima „Sie bleiben zu Hause. Wir kommen vorbei!“

Innungsobermeister Burckhard Marwitz: Dankeschön für die Unterstützung durch den Fachverband und die Handwerkskammer. Foto: Reinhard Witteck
Innungsobermeister Burckhard Marwitz: Dankeschön für die Unterstützung durch den Fachverband und die Handwerkskammer. Foto: Reinhard Witteck

Innung Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik Ober- und Niederbarnim ist systemrelevant und aktiv in der Corona-Krise

Strausberg. Egal, welcher kleine Fiesling die Welt gerade bewegt: Die Spezialisten des Sanitär-, Heizungs- und Klimahandwerks sind auch gegenwärtig in der Corona- Krise die richtigen Experten rund um die Haustechnik. REINHARD WITTECK erfuhr von Innungsobermeister Burckhard Marwitz, wie sich die Innungsbetriebe der Innung Ober- und Niederbarnim in der Corona-Krise als systemrelevante Betriebe für ihre Kunden engagieren

Herr Marwitz, wie ist es um die Haustechnik in der Corona-Pandemie bestellt?

Die Haustechnik steht mehr denn je im Mittelpunkt der Betrachtung durch unsere Innungsbetriebe und ihre Kunden. In Zeiten der Corona-Pandemie halten sich unsere Innungsbetriebe an den Rat des Präsidenten des Zentralverbandes Sanitär Heizung Klima (ZVSHK), Michael Hilpert, der unseren Kunden empfiehlt: „Sie bleiben zu Hause. Wir kommen vorbei!“ Gern beraten unsere Innungsbetriebe zu Brennstoffzellenheizgeräten, Wärmepumpen, Brennwerttechnik und der kostengünstigen Anschaffung einer neuen Heizungsanlage.

Von wem erhalten die Innungsbetriebe Unterstützung in der Corona-Krise?

„Alle für Einen - Eine für Alle“ ist seit Jahren das bewährte Motto unserer Innung. Es erinnert ein wenig an die drei legendären Musketiere und hat sich in der Praxis bei uns bestens bestätigt. Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima, der Fachverband Sanitär Heizung Klempner Klima Land Brandenburg und die Handwerkskammer Frankfurt (Oder) - Region Ostbrandenburg unterstützen unsere Innungsbetriebe seit Jahren; und nun in der aktuellen Corona-Krise besonders bei der wirtschaftlichen Hilfe für die einzelnen Meisterbetriebe bei der Beantragung von finanziellen Hilfen. Dafür gilt ihnen mein persönliches Dankeschön in dieser sehr schweren Zeit. Sie sind für unsere Innungsbetriebe ein wichtiges Rückgrat.

Gibt es staatliche Förderungen für die Anschaffung modernster Haustechnik?

Die Haustechnik befindet sich seit Jahren im Energiewandel. Sie hat einen wichtigen Beitrag für die hohen Klimaziele zu leisten. Dankenswerterweise hat der deutsche Staat erneut durch energetische Maßnahmen wichtige Kaufanreize in diesem Bereich gesetzt. Ich als Energieberater und meine Kollegen in unseren Innungsbetrieben beraten dazu gern ausführlich und erklären, wie man an die begehrten Fördermittel gelangt.

Können Sie das an einem Beispiel veranschaulichen?

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unterstützt private Antragssteller ab dem 24. Januar 2020 mit ihrem Zuschuss-Programm Energieeffizient Sanieren – Investitionszuschuss (KfW 430). Für die komplette Sanierung zum KfW-Effizienzhaus gibt es einen Zuschuss von bis zu 48.000 Euro oder einzelne energetische Maßnahmen mit einem Zuschuss von bis zu 10.000 Euro.

Ein weiteres Beispiel: Gas-Brennwertheizungen lassen sich sehr gut mit erneuerbaren Energien kombinieren. Wenn die thermische Leistung der erneuerbaren Wärmeerzeuger mindestens 25 Prozent der Heizlast des Gebäudes beträgt, vergibt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle ( BAFA) – zunächst befristet bis 31. Dezember 2021 – Förderungen für die Kombination von moderner Gas-Brennwerttechnik mit Solarthermie, Biomasse oder Wärmepumpe. Die vielfältigen Anstrengungen dazu kann der Interessent auf den Internetseiten der BAFA und der KfW nachlesen. Wir helfen unserer Kundschaft gern bei der Antragstellung.

Die technische Installation so einer modernen Heizanlage kann natürlich heute nicht mehr mit einem kohlebefeuerten Kessel verglichen werden. Wie sind die Innungsbetriebe darauf vorbereitet?

Die moderne Technik erwartet ganz andere Voraussetzungen. Umso eine Anlage effizient zu planen, zu installieren und zu warten, kommt beispielsweise der umfassenden Kenntnis der Hydraulik ein hoher Stellenwert zu. Denn nur so kann die Heizung heute effizient und über viele Jahre optimal heizen. Unsere Innungsbetriebe lassen sich dafür ständig schulen und weiterbilden.

Für die Firmen, die sich seit Jahren erfolgreich im Internet präsentieren, kann die Kundschaft auf einen Blick erkennen, über welche Qualifikationen der Meister und seine Mitarbeitenden verfügen. Auch für die Meister unserer Innungsbetriebe und mich als Obermeister hört das Lernen nie auf.

Welche Ergebnisse gibt es in der Berufsausbildung?

Wir freuen uns, mit 24 Auszubildenden im Ausbildungsberuf Anlagenmechaniker/in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik in die Prüfungen für 2020/21 starten zu können. Gegenüber zwölf Azubis im Winter 2019/20 ist das eine enorme Steigerung. Dafür gilt mein herzlicher Dank alles Ausbildungsbetrieben, die sich um die praktische Ausbildung sehr verdient gemacht haben, aber auch den Ausbildern der Handwerkskammer in Hennickendorf und den Lehrern in der Berufsschule. Dank gilt auch unseren Sponsoren, die die berufliche Ausbildung seit Jahren regelmäßig unterstützen.

Gibt es noch freie Lehrstellen für August/ September 2020?

Ja, im Ausbildungsberuf Anlagenmechaniker/ in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik gibt es noch einige freie Stellen, und Bewerbende (m, w, d) werden mit Kusshand genommen. Bei Interesse einfach mit der Geschäftsstelle der Innung telefonieren oder eine E-Mail senden.

Wie hoch sind die Vergütungen für Auszubildende?

Die Mindestausbildungsvergütung für den Beginn einer Berufsausbildung, die ab dem 1. Januar 2020 abgeschlossen werden, beträgt für das erste Ausbildungsjahr 515 Euro, ab dem 2. Jahr 608,70 Euro, ab dem 3. Jahr 695,25 Euro und im 4. Jahr 721 Euro. Aktuell beträgt die Ausbildungsvergütung in der Innung SHK Ober- und Niederbarnim im 1. Jahr 500 Euro, 2. Jahr 550 Euro, 3. Jahr 600 Euro und im 4. Jahr 650 Euro; gültig ab 1. August 2018.
  

Termine der Innung

Hennickendorf. Die Innung SHK Ober- und Niederbarnim informiert über die nächsten Termine:

25. September 2020, 16 Uhr:
Herbstfest der Innung im Schützenhaus Wandlitz
Lanker Weg 20A
16348 Wandlitz
Telefon 033397 29940

Geschäftsstelle der Innung SHK Ober- und Niederbarnim Sachbearbeiterin Dana Voigt
15378 Hennickendorf
Rehfelder Straße 50
Tel. 033434 16 42 15
Fax 033434 16 42 14
E-Mail: info@ishk.de
Internet: www.ishk.de

Infos zur Corona-Krise für SHK-Innungsbetriebe:
Zentralverband SHK www.zvshk.de Fachverband SHK Brandenburg www.brandenburg-shk.de

Bestes Wasser im Haus

Innovative Wasseraufbereitung für die optimale Wasserqualität in Ihrem Zuhause

Die BWT-Perlwasseranlage sollte in keinem Haushalt fehlen. Foto: BWT
Die BWT-Perlwasseranlage sollte in keinem Haushalt fehlen. Foto: BWT
Altlandsberg. Vom Keller bis unters Dach, von der Heizung über Küche bis hin zum Bad – mit Produkten von BWT (Best Water Technology) ist Ihr Wasser in allen Lebensbereichen in besten Händen. Gemeinsam mit unseren Partnern im Installateur-Fachhandel und den BWT-Trinkwasser-Profis haben wir für Sie die besten Lösungen zur Wasseraufbereitung für Ihr Zuhause parat. „Trinkwasserfilter für hygienisch sauberes Wasser, Perlwasser- und Kalkschutzanlagen für innovativen Schutz vor Kalk oder die Aufbereitung von Wasser für die optimale Leistungsfähigkeit der Heizung – das alles ist BWT“, so Burckhard Marwitz von der B.M.A. GmbH aus Altlandsberg. Sein Innungsbetrieb ist Fachpartner für BWT-Produkte. Wasser spielt für uns rund um die Uhr eine zentrale Rolle. Mit Produkten von BWT, die Ihr Wasser optimal aufbereiten, können Sie sich mit gutem Gewissen zurücklehnen und auf beste Wasserqualität und Wasserhygiene für sich und Ihre Familie vertrauen.

Der BWT E1 Einhebelfilter überzeugt mit seinem genialen Konzept und der leichten Bedienung: Der Hygienetresor, das ist die Filtertasse mit dem Filterelement, ist in Sekundenschnelle ausgetauscht. Das Wasser kann mit nur einem Handgriff direkt am Gerät abgesperrt werden – ohne Werkzeug, ohne Spritzwasser. Bei Produktregistrierung bietet BWT dazu zehn Jahre Garantie und ein automatisches Erinnerungsservice per Mail – so wird der Wechsel des Hygienetresors nicht mehr vergessen.

Es sind Meisterstücke der Innovation, mit denen die BWT ins digitale Zeitalter startete: Die Duplex-24/7-Perlwasseranlagen BWT Perla sowie BWT Perla seta als kompakte Lösung für größere Gebäudeanlagen vereinen höchstwertige Wasseraufbereitung mit modernster Kommunikationstechnologie. Die Konnektivität unterstützt die Betriebssicherheit, sorgt für bequeme Bedienung und schafft das Fundament für außerordentliche Servicequalität. Bei der Entwicklung stand der Mensch (die Nutzerfreundlichkeit) im absoluten Mittelpunkt. „Gerne helfen wir Ihnen dabei, das BWT Produkt zu finden, das am besten Ihren Bedürfnissen entspricht. Kontaktieren Sie unsere erfahrenen BWT Experten und lassen Sie sich beraten“, so Burckhard Marwitz. (rw)
   
B.M.A. Gmbh
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Haustechnik-Service Torsten Burow