Innung Aktuell Ausbildung im Handwerk hochgeschätzt

Freude über freigesprochene Junggesellen: Burckhard Marwitz (von links) , Jonas Eulitz, Felipe Mateo Casado, Philipp Heyse, Gonzales Garcias Jesus, Uwe Hoppe, Sven Lehmann, Herbert Treichel, Dana Voigt, Bernhard Kappes, Karl Heinz Plattig, Daylis Castineiras Ramirez und Wolfgang Schmidt. Fotos: Reinhard Witteck
Freude über freigesprochene Junggesellen: Burckhard Marwitz (von links) , Jonas Eulitz, Felipe Mateo Casado, Philipp Heyse, Gonzales Garcias Jesus, Uwe Hoppe, Sven Lehmann, Herbert Treichel, Dana Voigt, Bernhard Kappes, Karl Heinz Plattig, Daylis Castineiras Ramirez und Wolfgang Schmidt. Fotos: Reinhard Witteck

Innung Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik Ober- und Niederbarnim schlug fünf Azubis zum Junggesellen

Strausberg. Die Freisprechung der Gesellen der Innung Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik Ober- und Niederbarnim erfolgte am Freitag, dem 13. März 2020, im Strausberger Restaurant Zur Fähre.

Im Ausbildungsberuf Anlagenmechaniker/in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik hatten von zwölf Auszubildenden fünf Gesellen die Prüfungen bestanden. Davon zwei aus Spanien, die im Projekt MobiPro-EU ihre Ausbildung bei Handwerksbetrieben in Deutschland absolvierten und die Lehre in Deutschland hoch einschätzten.

Der Einladung zur Gesellenfreisprechung folgten Uwe Hoppe, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Frankfurt (Oder), Region Ostbrandenburg sowie Ausbilder, Berufsschullehrer und die Mitglieder des Gesellenprüfungsausschusses.

Der Beste in diesem Jahrgang ist Gonzales Garcias Jesus aus Spanien. Er hat die Ausbildung zum Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik abgeschlossen. Die dreieinhalbjährige praktische Lehre absolviert er in der HKL-Technik GmbH in Groß-Ziethen bei Eberswalde. „Nein, es geht nicht gleich weiter mit der Meisterschule, erst einmal will ich in der Praxis weiterlernen“, erklärte Gonzales Garcias Jesus.
    
Bester: Gonzales Garcias Jesus (l.) aus Spanien empfing Glückwünsche von Uwe Hoppe (r.), dem Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Frankfurt (Oder) Region Ostbrandenburg
Bester: Gonzales Garcias Jesus (l.) aus Spanien empfing Glückwünsche von Uwe Hoppe (r.), dem Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Frankfurt (Oder) Region Ostbrandenburg
„Nutzen Sie die Chance und erwerben Sie hier noch den Meisterbrief. Der große Befähigungsnachweis ist dem Bachelorstudium gleichgestellt“ riet ihm - und dem ebenfalls aus Spanien kommenden Felipe Mateo Casado - Uwe Hoppe, der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Frankfurt (Oder), Region Ostbrandenburg. Er lobte besonders die Leistungen dieser beiden, die in einer Fremdsprache ihre Lehre absolvierten. „Mit dem Gesellenbrief haben Sie heute den Freibrief für Ihre berufliche Karriere erhalten. Nehmen Sie die Karriereleiter in die Hand. Sie haben auf jeden Fall die richtige Wahl getroffen. Ich freue mich über motivierte, einsatzbereite Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik. SHK steht für dauerhafte Qualität. Nutzen Sie unseren Gutschein für die Weiterbildung in der Handwerkskammer. Sie haben - im wahrsten Sinne des Wortes - Ihr Handwerk für das Berufsleben erlernt.“ Mit den überreichten Bildungsgutscheinen der Handwerkskammer wünschte er viel Erfolg beim ständigen Weiterlernen. „Der Gesellenbrief steht für alle Tugenden eines Handwerkers wie Fleiß, Geschicklichkeit, Gewissenhaftigkeit, Veraantwortung, Fantasie, und Einfallsreichtum,“ und er wünschte: „Gott schütze das ehrbare Handwerk!“ Innungsobermeister Burckhard Marwitz dankte allen Prüfungsausschussmitgliedern für die geleistete Arbeit. Er erklärte: „Sehr geehrte Junggesellen, alle Anstrengungen, die Ausbildung und der Prüfungsstress liegen nun hinter Ihnen. Sie haben Ihre Ausbildung im Handwerk erfolgreich abgeschlossen. Freuen Sie sich über Ihren Erfolg und genießen Sie ihn, denn diesen Abschluss haben sie sich teilweise sehr hart erarbeiten müssen. Sie haben ihn nicht geschenkt bekommen. Wir können Sie heute von ihren Lehrlingspflichten freisprechen. Sie haben ein ehrbares Handwerk erlernt, und Sie brauchen sich keine Sorgen um Ihre Zukunft zu machen.“ Dreieinhalb Jahre Ausbildung in der Berufsschule in Eberswalde beziehungsweise Eisenhüttenstadt und in ihren ausbildenden Handwerksfirmen haben die Jung-Gesellen hinter sich. Es sei ihnen wahrlich nicht alles in den Schoß gefallen, sondern musste hart erkämpft werden, wie Lehrmeister, Lehrer und der Gesellenprüfungsausschuss bestätigen konnten.

Nun haben sie es geschafft. Es war nicht immer leicht. Anschaulich verdeutlichte Burckhard Marwitz aus seinen Erfahrungen als Meister : „Vom ständigen Lernen können wir Sie nicht freisprechen. Sie sind heute die Hauptpersonen des Abends. Bleiben Sie dem Handwerk treu, es hat noch immer goldenen Boden. Streben Sie weitere Qualifikationen an, machen Sie sich als Meister selbstständig und leiten Sie einen eigenen Handwerksbetrieb. Die Innung und die Handwerkskammer bieten Ihnen dazu viele Hinweise.“ Sein Dank galt Dana Voigt, der Sachbearbeiterin der Innung, die den Auszubildenden und den Ausbildungsbetrieben als Ansprechpartnerin jederzeit mit Rat und Tat zur Seite steht. Lob gab es für die Gastmitglieder der Innung, die für diesen Festakt Präsente bereitstellten. (rw)

Infos:
Geschäftsstelle der Innung SHK
Ober- und Niederbarnim
Sachbearbeiterin Dana Voigt
Tel. 033434 16 42 15
Fax 033434 16 42 14
E-Mail: info@ishk.de
    
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