
Damit Holz effizient und möglichst emissionsarm verbrennt, muss es trocken sein. Frisch geschlagenes Holz enthält dafür zu viel Feuchtigkeit. Idealerweise liegt der Feuchtigkeitsgehalt unter 20 Prozent, so der HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik. Diesen Wert kann man mit einem Holzfeuchte-Messgerät überprüfen.
Gespaltenes Holz trocknet natürlich besser und zeigt auch ein besseres Abbrennverhalten. Die Scheite sollten maximal sechs bis zwölf Zentimeter Durchmesser haben und etwas kürzer sein als der Brennraum.
Je nach Holzart kann es nach Angaben des Umweltbundesamtes etwa ein bis zwei Jahre dauern, bis das Holz durchgetrocknet und zum Heizen geeignet ist. Am besten stammt das Holz aus regionaler und nachhaltiger Waldwirtschaft, rät die Verbraucherzentrale. Altes Holz von Paletten oder der Baustelle ist auch oft schön trocken. Dennoch ist es keine gute Idee, es einfach im Kamin zu verfeuern. „,Grundsätzlich sind Paletten Verpackungsmaterial und nicht für die Verfeuerung im Kamin gedacht“, sagt Iris Dohmen, Schornsteinfegermeisterin und Sprecherin des Bundesverbandes des Schornsteinfegerhandwerks.
Bei der Verbrennung von Altholz können gesundheitsgefährdende Emissionen entstehen, so das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN). Daher dürfen diese Stoffe nur in spezialisierten Anlagen verbrannt werden, die das Abgas reinigen. dpa


