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Ausbildung und Studium Mit Verantwortung unterwegs: Berufskraftfahrer

Bus- und Lkw-Fahrer gehören ebenso zur Logistikbranche wie Schiffer, Eisenbahner oder Kurierfahrer. Foto: C.Yeulet/123rf.com/randstad
Bus- und Lkw-Fahrer gehören ebenso zur Logistikbranche wie Schiffer, Eisenbahner oder Kurierfahrer. Foto: C.Yeulet/123rf.com/randstad

Mit Verantwortung unterwegs: Berufskraftfahrer


Ob in einer Spedition beim Warentransport oder in einem Busunternehmen bei der Personenbeförderung Berufskraftfahrer tragen sehr viel Verantwortung. Gleichzeitig ist kein Arbeitstag wie der andere, denn zum Jobprofil gehört nicht nur, das Fahrzeug sicher zu bewegen, sondern es auch regelmäßig zu überprüfen und alle gesetzlichen Vorgaben einzuhalten. Petra Timm, Personalexpertin bei Randstad Deutschland, dazu: „Berufskraftfahrer müssen sowohl ihr Fahrzeug optimal kennen und beherrschen als auch über ein ausgeprägtes Sicherheitsdenken verfügen.“ Die Ausbildung dauert drei Jahre.

Wer möchte, kann sich danach weiter qualifizieren, beispielsweise als Führer von Spezialfahrzeugen oder auch als Meister im Kraftverkehr, der Fach-, Führungs- und Organisationsaufgaben in Transportunternehmen übernimmt. (txn)

Auslandserfahrung sammeln

So gehen Azubis richtig vor

Im Studium ist das Erasmus-Programm weiterhin sehr beliebt und bekannt. Aber auch während der Ausbildung können Lehrlinge im Ausland über den eigenen Tellerrand schauen. Für Auszubildende gibt es genau wie für Studenten spezielle Förderprogramme, die das möglich machen.

Wie gehe ich vor?

Der erste Ansprechpartner ist der entweder der Ausbilder im Betrieb oder der Lehrer. „Die müssen dem zustimmen“, erklärt Berthold Hübers von der Nationalen Agentur beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in Bonn. Eventuell gibt es bereits entsprechende Angebote des Betriebs oder der Schule. Ansonsten können Azubis sich bei sogenannten Pool-Projekten bewerben, die Zugang zu Stipendien bieten. Auch die Industrie- und Handels- oder die Handwerkskammern sind Anlaufstellen.

Welche Förderungen kann ich bekommen?

Das Programm Erasmus+ bietet Azubis finanzielle Zuschüsse für Aufenthalte in den EU-Ländern sowie in Island, Liechtenstein, Norwegen, der Türkei und Mazedonien. Für andere Länder gibt es das vom Bundesbildungsministerium ins Leben gerufene Pilotprojekt AusbildungWeltweit.

Wie lange darf mein Auslandspraktikum dauern?

Bei Erasmus+ ist eine Dauer von zwei Wochen bis zwölf Monaten vorgesehen. Üblich seien vier bis sechs Wochen, erklärt Hübers. Bei AusbildungWeltweit ist die Zeit auf drei Wochen bis drei Monate beschränkt, erklärt die IBS. Laut Berufsbildungsgesetz sollten Auslandspraktika maximal ein Viertel der Ausbildungszeit ausmachen.

Was bringt mir das?

Sich außerhalb der Heimat beweisen zu müssen - das stärkt die Persönlichkeit. „Dadurch wird man selbstbewusster“, sagt Hübers. Aber auch die fachliche Seite ist wichtig. Teilnehmer berichten Hübers zufolge, dass sie nach einem Aufenthalt mehr Spaß an ihrer Arbeit haben und bessere Chancen für sich sehen. (dpa)

Energiekonto für Zufriedenheit

Balance hilft auch im Berufsleben

Manche Tätigkeiten im Job nerven einfach. Oder man übernimmt sich. Der Buchautor und Führungskräfte-Coach Steffen Kirchner spricht von einer Energiebilanz und vergleicht sie mit einem Konto auf der Bank. „Wer sein Energiebudget ständig überzieht, rutscht leicht in eine Art emotionale Insolvenz und fühlt sich überfordert.“ Zeit, das Energiekonto wieder aufzufüllen. Häufig helfe es dann, eine Energiebilanz aufzustellen: „Schreiben Sie zunächst alle Energiekiller auf - also was Sie im Job ärgert, nervt und Ihnen Angst macht“, rät der Persönlichkeitstrainer. „Dann schreiben Sie alle Energiegeber auf, die Ihnen spontan einfallen - was Sie im Beruf begeistert, motiviert, freut.“ Energiekiller lassen sich reduzieren. Kirchner nennt Beispiele: „Nervige Kollegen abwimmeln, die einem immer nur ihre Probleme erzählen. Aufgaben abgeben, für die andere zuständig sind. Projekte absagen, die zeitlich nicht machbar sind.“ Es lohnt sich, die Energiebilanz regelmäßig zu erstellen und sich langfristig auf die Energiegeber-Seite zu konzentrieren. (dpa)


Fortbildung in Erster Hilfe

Ersthelfer in Betrieben müssen alle zwei Jahre zu einer Fortbildung. Die Kosten dafür tragen die Unfallversicherungsträger. Darauf weist die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft hin. Arbeitgeber sind dazu verpflichtet, je nach Betriebsgröße eine bestimmte Anzahl von Ersthelfern auszubilden. Arbeitgeber müssen Mitarbeiter außerdem mindestens einmal jährlich zum Thema Sicherheit im Betrieb unterweisen. So sollten Mitarbeiter etwa erfahren, wer die Ersthelfer im Betrieb sind, wo sie Verbandkästen finden und wie sie am schnellsten einen Notruf absetzen können. (dpa) Ein Beispiel: Jeder Bewerber für einen Busführerschein muss nach §19 Fahrerlaubnisverordnung/FEV an einem Erste-Hilfe-Lehrgang teilgenommen haben. (pm)

Musik im Büro nur mit Einverständnis

Musik und Radio sind am Arbeitsplatz nur erlaubt, wenn der Chef damit einverstanden ist. Darauf weist der Deutsche Anwaltverein hin. Denn grundsätzlich gelte: Der Arbeitgeber hat das Direktionsrecht und kann somit auch die betriebliche Ordnung bestimmen. Sind sich die Kollegen zum Thema Musik im Büro nicht einig, müsse der Arbeitgeber vermitteln. Auch die Kollegen, die nicht beschallt werden möchten, haben ein berechtigtes Interesse, das der Chef berücksichtigen muss. Der Arbeitgeber hat sich daher um einen „möglichst sachgerechten Ausgleich“ zu bemühen. Auch wer Musik über Kopfhörer hört, ist an die Weisungen des Chefs gebunden. (dpa)

Serviceroboter geben Auskunft

Roboter sollen künftig nicht nur Lager-Regale auffüllen und Bestände kontrollieren, sondern auch Kunden Auskunft darüber geben, ob beispielsweise ein gewünschter Artikel auch in einer anderen Größe oder in einer anderen Geschäfts-Filiale vorrätig ist. Die neuen Serviceroboter sollen auch das Sortiment des jeweiligen Onlineshops parat haben und sogleich bestellen. Entsprechende Fachleute macht das aber nicht überflüssig.

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