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Neuigkeiten aus der Lehnitzstraße

Modernste Architektur

Neue Bauten am alten Speicher

                  
Foto: Grote

26.10.2020
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Oranienburg. Industriebetriebe wie die Auerwerke, das Rußwerk oder Dietrich Rummels Maschinenfabrik prägten einst die Ansicht der südlichen Lehnitzstraße ebenso wie Wohn- und Geschäftshäuser zwischen der heutigen Willy-Brandt- und der Bernauer Straße. Der große Luftangriff auf Oranienburg am 15. März 1945 zerstörte zahlreiche Häuser und Betriebsstätten. So verschwand unter anderem das attraktive Verwaltungsgebäude der Auerwerke im Bauhaus-Stil. Die gerissenen Lücken wurden in den zurückliegenden Jahren nach und nach mit neuen Bauten gefüllt, alte Gebäude wurden saniert, der Straßenbelag grundhaft erneuert. Seit einigen Jahren erlebt die Lehnitzstraße einen Wandel, zieht mehr Geschäftsleute und Kunden an. Oft passieren sie das markante optische Eintrittstor am nördlichen Straßenende: zwei Kaufhausgebäude an der Ecke Bernauer Straße. Eines beherbergte einst das Kaufhaus Wegner. Nach dem Zweiten Weltkrieg galt es als das erste der HO, der Handels Organisation, einem staatlichen Einzelhandelsunternehmen in der DDR. Heute sind unter anderem ein Hörgerätespezialist und eine Anwaltskanzlei hier Mieter. Auf der gegenüberliegenden Seite, wo Spielwaren- und Textilien verkauft werden, führte vor 1945 Adolf Nebe unter anderem die Geschäfte. Danach wurde es Konsumkaufhaus. Ins Auge fällt ein architektonisches Kleinod. Ein Gründerzeithaus, die heutige Hausnummer. 3: Jahrzehntelang als Zigarrenhaus Merz bekannt, agiert hier inzwischen eine Friseurin.

Mit einem Neubau verschmolzen ist ein historisches Gebäude in Höhe der jetzigen Lehnitzstraße 21. Seit 1876 steht hier das Haus des Schlächtermeisters Carl Krohne. In Höhe seines Hoftores befindet sich heute ein Eingang zum Louise-Henriette-Zentrum, einem 1990er-Jahre-Neubau.

Bis 1992 trug die Straße 33 Jahre lang den Namen Otto Nuschke. Während dieser Zeit wurden auf dem Gelände der einstigen Auerwerke, beispielsweise die Lindenring-Wohnblöcke und Garagen, errichtet.

Auf dem Areal davor stach bis vor zwei Jahren der alte Getreidespeicher mit Wassermühle (im Foto mittig, leicht rechts) hervor. Jetzt dominieren hier neue Wohnblöcke modernster Architektur. (tja)
                     

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