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Ehrentag der Pflanze

Gemeinnützigkeit ist Trumpf: Schlaraffenland für Biene und Co.

  

Vor zwei Jahren begonnen: Die „Superhecke“ mit Roseneibischen und anderen Gehölzen zur Feldbegrenzung ist ein Projekt von J. Stuckat. Foto: privat

14.04.2021

Der nicht mehr zu übersehende Klimawandel hat nun endlich auch die Politik, teilweise Wirtschaft und Industrie, zum Handeln gezwungen. Längst fällige Gesetze sind beschlossen worden. Auch, wenn das nur der Anfang sein kann. Erst, wenn möglichst viele Menschen weltweit gegen den Klimawandel aktiv werden, ist die Welt vielleicht noch zu retten. Dazu zählt auch der Verzicht auf Folie und Plastikverpackungen. Nur bei großen Veränderungen, das heißt Verzicht auf Maximalprofit der Konzerne und Wirtschaft, können die Minimalziele vielleicht erreicht werden. Mit dieser Hoffnung habe ich (alter Mann von 80 Jahren) vor zwei Jahren mit der Pflanzung einer „Superhecke“ begonnen. Sie ist 3-reihig, 150 Meter lang und dient als Feldbegrenzung auf der Kanalinsel in Müllrose. Vorrangig handelt es sich dabei um Solitär-Qualität mit Ballen - vom Fachmann gepflanzt. Das heißt: Ohne Ausfall haben die Gehölze um 1000 Stück schon 2019 vom Frühjahr an bis in den Herbst hinein geblüht. Das ist nur der berühmte „Tropfen auf dem heißen Stein“. Es müssten eben viele Bürger mitmachen!

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Roseneibisch - verschiedene Sorten und Farben

300 Quadratmeter Urbarmachung Feldrandstreifen, total verqueckt plus Brennessel, Beifuß und Diestel, bedeuten etwa 3000 Euro Aufwand. 700 Roseneibische - zehn Sorten und viele Veredlungen in allen Farben: weiß, rosa, rot und sogar blau sind zu sehen, darunter Stämme und Büsche, auch gefüllte Blüten. Achtzehn Blutpfirsiche und Kernechte blühen schon im März und April. Ab Juni/Juli, dann schon von weitem sichtbar, wird es hunderte große gefüllte Blüten des Mohns geben. Ab Anfang Juli bis in den Herbst blühen dann die Roseneibische.

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Wertvolle Gehölzpflanzung

Gepflanzt wurden 2019/20 sowie 2020/21 700 Stück Roseneibische, aber auch Bluthasel, Pfaffenhütchen u.a. Hartriegel, Wailgelien, Forsythien, Aralien, Felsenbirne, Ebersche, Essigbaum und sogar eine Blutbuche. Pflanzt man auch eine Goldulme und einen Urweltmammutbaum, kann für die Gehölzanpflanzung mindestens ein Gesamtwert von 36 000 Euro veranschlagt werden. Die Sommer- und Herbstblüte macht die Pflanzung so wertvoll für Insekten und damit auch für Vögel.

Durch meine Pflanzinitiative und mit der Zusage „20 Jahre Garantie“ ist dies alles nach 40 Jahren Auslesezucht unter Freilandbedingungen möglich. Selbst unsere „Polarwinter“ bei bis zu minus 20 Grad haben die Jungpflanzen schadlos überstanden. Da braucht eingentlich nicht erwähnt werden, dass dabei auf Gewinnerzielung weitgehend verzichtet wird.

Auch für die Wiederbelebung für die Initiative „Schöner unsere Städte und Dörfer“ können sich Naturfreunde inspirieren lassen. Die Anpflanzung ist frei zugänglich. Anzusehen sind seltene Gehölze und viele veredelte 20-jährige Roseneibische sowie eine bepflanzte Kanaluferböschung. Dadurch wird eine triste immergrüne Hecke zum dekorativen Hintergrund für eine fast tropische, langzeitige Blütenpracht. Ein wichtiger Beitrag für Biene und Co sowie Nahrung für Vögel.

Wer mehr wissen möchte, zum Beispiel zu konkreten Kalkulationen, wendet sich direkt an:
Gartenbauing. J. Stuckart
15299 Müllrose
Kanalinsel 45
Tel.: 033606/70335
(10-11 Uhr und 18-20 Uhr)

      

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