Tag des HUNDes Kein offizieller Aktionstag

Sie wird Botschafterin des Hundes und löst Leonard Lansink ab: Sanna Englund. Die Schauspielerin lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Viszla-Rüden Lenni und Paul am Starnberger See. Foto: VDH/Valentina Kurscheid
Sie wird Botschafterin des Hundes und löst Leonard Lansink ab: Sanna Englund. Die Schauspielerin lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Viszla-Rüden Lenni und Paul am Starnberger See. Foto: VDH/Valentina Kurscheid

Veranstaltungen zum Tag des Hundes werden auf 2021 verschoben

Der Tag des Hundes feiert dieses Jahr seinen 10. Geburtstag und anlässlich dieses Tages haben wir verschiedenste Geschichten und Informationen rund um den besten Freund des Menschen zusammengetragen.

Woher kommt der Tag des Hundes eigentlich? Vor zehn Jahren hat der VDH (Verband für das Deutsche Hundewesen) den Tag ins Leben gerufen. Man soll an diesem Tag an unsere vierbeinigen Begleiter denken. Daher werden bundesweit Veranstaltungen rund um den Hund angeboten und abgehalten. Jedes Jahr wieder wird auch ein Botschafter des Hundes gewählt; meist ein Prominenter; dieses Jahr handelt es sich dabei um die Schauspielerin Sanna Englund aus der bekannten ZDF-Serie „Notruf Hafenkante“.

Wann feiert man diesen fellfrivolen Tag aber denn? Am zweiten Juniwochenende im Jahr steht der bundesweite Tag des Hundes an. Wenn er jedoch mit Pfingsten kollidiert wird er um eine Woche nach vorn oder hinten verschoben.

Was ist das Ziel des VDH mit dem Tag des Hundes? Der VDH ist mit 176 Mitgliedsvereinen und über 650.000 Mitgliedern der größte Bund in Sachen Hundezucht und -sport. Er überwacht derzeit über 250 Hunderassen in den VDH Zuchtvereinen mit strengsten Zuchtregeln, um die Gesundheit und den Schutz der Tiere zu gewährleisten. Vor diesem Hintergrund will der VDH mit diesem Tag auf die besondere Rolle des Hundes in unserer Gesellschaft und dessen soziale Bedeutung aufmerksam machen.

Aufgrund der behördlichen Lageeinschätzung und Vorgaben wegen der Covid-19-Pandemie hat sich der VDH entschlossen, Aktionen und Veranstaltungen zum Tag des Hundes diesmal nicht zum geplanten Termin am 6./7. Juni 2020 durchführen. Die „Geburtstagsfeier“ ist also verschoben: Das nächste Aktionswochenende zum Tag des Hundes findet daher regulär am 12./13. Juni 2021 statt. Dennoch wünschen wir alles Hundebesitzern und ihren besten Fellfreunden einen liebevollen und frohen gemeinsamen Tag des Hundes. (Felix Riekher)

Bestechung hilft

Wenn der Hund sein Spielzeug nicht abgeben will

Gibt der Hund sein Spielzeug nicht wieder ab, dann sollte man ihm ein Tauschgeschäft anbieten, etwa ein Leckerli. Foto: Christin Klose/dpa-mag
Gibt der Hund sein Spielzeug nicht wieder ab, dann sollte man ihm ein Tauschgeschäft anbieten, etwa ein Leckerli. Foto: Christin Klose/dpa-mag
Wenn der Hund sein Spielzeug nicht wieder abgeben will, hilft wohl nur ein Deal. Man sollte dem Hund zeigen, dass es sich lohnt, wenn er das Spielzeug seinem Besitzer überlässt, erklärt die Zeitschrift „Ein Herz für Tiere“. Am einfachsten sei es für Hundehalter, wenn sie das Spielzeug gegen ein sehr begehrtes Leckerchen eintauschen.

Um das Leckerli zu nehmen, muss der Hund das Spielzeug loslassen. Sobald er es fallen lässt, sollte der Hund überschwänglich gelobt werden und das Leckerchen erhalten. Mit der Zeit könne man bei dieser Aktion ein Kommando hinzufügen, etwa „Aus!“. Das würde der Hund dann mit dem Loslassen verknüpfen.(dpa)

Treue - ein Leben lang

Japan; Tokio; Shibuya: Wenn man den Bahnhof verlässt, so sieht man ihn gleich: den treusten und einen der berühmtesten Hunde der Welt – Hachiko. Seine Statue ist das Wahrzeichen des Bahnhofs und eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Doch die Geschichte dazu ist ergreifend und macht wehmütig. In den 1920er-Jahren begleitete der treue Akita-Hund Hachiko sein Herrchen Prof. Hidesaburo Ueno jeden Morgen zum Bahnhof und holte ihn am Abend von eben diesem auch wieder ab.

Der Professor verstarb 1925 plötzlich an einer Hirnblutung. Hachiko jedoch hat nie aufgehört, auf seinen Freund zu warten und kam deshalb dennoch jeden einzelnen Tag zum Bahnhof. Der dort wartende Hund wurde geschlagen und vertrieben kam aber immer wieder. Erst als zum ersten Mal über ihn berichtet wurde, änderte es sich und die Angestellten des Bahnhofs und die Pendler kümmerten sich um ihn. Sie versorgten Hachiko, bis „der treuste Hund der Welt“ dann 1935 verstarb.

Heute steht nun an der Stelle, an der er immer gewartet hat, eine Bronzestatue von Hachiko und empfängt Reisende und Pendler in Shibuya. Es war und ist ein Mahnmal der Treue und erinnert an einen Freund, wie man ihn sich nur wünschen kann. (Felix Riekher)
   
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