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Liebling Tier Kakteen und Vasen sind Gefahren für Papageien

Wer seinen Sittich in der Wohnung frei herumfliegen lässt, sollte Gefahrenquellen im Blick haben. Foto: Jens Schierenbeck/dpa-mag
Wer seinen Sittich in der Wohnung frei herumfliegen lässt, sollte Gefahrenquellen im Blick haben. Foto: Jens Schierenbeck/dpa-mag

Besitzer von Sittich, Papagei und Co. sollten ihre Wohnung vogelsicher machen. Das Magazin „Wellensittich & Papageien“ weist auf einige Gefahrenquellen hin. So sind Kakteen mit ihren Stacheln als Zimmerpflanzen und mögliche Landeplätze für die Vögel ungeeignet. Vorsicht ist geboten bei Vasen mit entsprechend großen Öffnungen, in die Vögel hineinrutschen können. Auch wenn die Vasen kein Wasser enthalten, bekommen die Tiere Panik und können in ihnen kollabieren. Mögliche Todesfallen sind auch Eimer mit Wischwasser, die vom Putzen stehen gelassen wurden, oder Toiletten mit hochgeklapptem Deckel. Fenster- oder Türscheiben sollten durch Gardinen, Jalousien oder Fensterbilder kenntlich gemacht werden, damit die Vögel nicht dagegenfliegen. Auch Wandspiegel sind dort tabu, wo die Vögel frei fliegen dürfen. Sehen sie darin ihr Spiegelbild, fassen sie es möglicherweise als Konkurrenten auf und attackieren es. Wenn Sittich oder Papagei aus dem Käfig heraus sind, sollten Vogelbesitzer außerdem die Türen vorsichtig öffnen und schließen. Ansonsten droht, das Tier oder seine Krallen einzuquetschen. Die Vögel sollten auch nicht in die Nähe von heißen Herdplatten, brennenden Kerzen oder noch nicht abgekühlten Bügeleisen kommen. Mit einem Platz des Käfigs direkt in der Sonne tut man dem Tier nichts Gutes. Um Überhitzung zu vermeiden, sollte der Vogel sich immer in den Schatten zurückziehen können. (dpa)

Katzen und ihre Menschen

Eine Liebe voller Missverständnisse

Michaela Asmuß arbeitet als Katzenpsychologin in Bad Homburg. Foto: Janina Fäßer/dpa-mag
Michaela Asmuß arbeitet als Katzenpsychologin in Bad Homburg. Foto: Janina Fäßer/dpa-mag
Sie ist des Deutschen liebstes Haustier: 13,7 Millionen Katzen leben laut Industrieverband Heimtierbedarf in Deutschland, in etwa jedem fünften Haushalt ist ein Stubentiger vertreten. Dabei kann es durchaus Missverständnisse geben. Der Mensch versteht seine Katze nicht mehr. Umgekehrt wundert sich wohl auch die Samtpfote über das seltsame Verhalten des Menschen. “Es heißt ja öfters, Katzen wären falsch - etwa, weil sie sich erst kraulen lassen und dann scheinbar plötzlich zuhauen“, nennt Cristeta Brause von der Tierschutzorganisation Tasso in Sulzbach ein gängiges Vorurteil. Die Wahrheit ist jedoch: Die Katze meldet auf ihre Art und Weise sehr wohl, wenn sie genervt ist. Die Muskelspannung ist erhöht, Hautmuskeln und Schwanz zucken, die Ohren gehen nach hinten, sie wendet den Blick ab. „Jede Katze würde das sofort verstehen und gehen“, sagt Brause. 
   
Wenn das Kätzchen schnurrt, ist das nicht immer ein Zeichen, dass es sich wohlfühlt. Foto: Mascha Brichta/dpa-mag
Wenn das Kätzchen schnurrt, ist das nicht immer ein Zeichen, dass es sich wohlfühlt. Foto: Mascha Brichta/dpa-mag
„Aber der Mensch erkennt die Signale nicht.“ Auch Dennis C. Turner, Direktor des Instituts für Tierpsychologie im schweizerischen Horgen, kennt Beispiele, wie Katzensprache von Menschen falsch interpretiert wird.

„Es heißt, dass sich Katzen immer wohlfühlen, wenn sie schnurren. Das stimmt auch meistens, aber eben nicht immer“, berichtet er. Schnurren kann auch ein Zeichen für Schmerzen sein. Schnurrt das Tier während der Behandlung beim Tierarzt, versucht es wahrscheinlich, sich selbst zu beruhigen. (dpa)
    
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