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20 Jahre Friseursalon Haar Genau

Seit 20 Jahren Kompetenz in Sachen Haare

Der Friseursalon „Haar Genau“ feiert runden Geburtstag / Keine Corona-Testpflicht mehr vor Termin / Verstärkung für das Team gesucht

Das Team vom Friseurgeschäft „Haar Genau“ Foto: Foto Atelier Kucklick & Rothe

22.06.2021

Eisenhüttenstadt. Damen, Herren, Kinder – sie alle sind im Friseurgeschäft „Haar Genau“ herzlich willkommen. Hier, in der Saarlouiser Straße 15, empfangen Sandra Rosadzinski und ihr Team stets freundlich und mit einem Lächeln die Kunden. Auch ein Plausch gehört immer dazu. Hinter der Türschwelle beginnt eine kleine Auszeit vom Alltag. „Die Kunden sollen sich wohlfühlen. Natürlich geht man zum Friseur, weil die Haare zu lang geworden sind oder die Farbe aufgefrischt werden muss. Aber so ein Friseurbesuch hat doch immer auch etwas von Wellness“, findet Sandra Rosadzinski. Deshalb freut sie sich, dass der Betrieb mittlerweile wieder normal läuft. Zwar müssen Personal und Kunden nach wie vor eine Maske tragen, da die 7-Tage-Inszidenz aber stabil unter 100 liegt, entfällt die Corona-Testpflicht vor dem Friseurbesuch. Die drei Wochen, als Kunden einen Negativ-Test vorzulegen hatten, empfand die Salon-Chefin als Tortur. „Die Kunden waren gestresst, wir waren gestresst. Man konnte ja nie sicher sein, ob der Kunde unmittelbar vor dem Friseurbesuch einen Termin in einer Teststelle bekam und ob der Test dann auch wirklich negativ ausfiel“, schildert die Friseurmeisterin. Ihr Geschäft hat die Corona-Krise glimpflich überstanden. „Das lag an unseren Kunden“, ist die Inhaberin dankbar. Es gab einen regelrechten Ansturm, kaum dass sie das Geschäft nach elf Wochen auferlegter Schließung wieder öffnen durfte. „Und wir haben alle bereitwillig Überstunden gemacht.“ Während der Corona-Zeit hat Sandra Rosadzinski einen Trend hin zur natürlichen Haarfarbe beobachtet. „Nicht jeder traut es sich zu, die Ansätze selbst nachzufärben“, so ihre Begründung. Was ebenfalls wieder aufblühe, sei der Ombré-Look, also dunkler Ansatz und helle Spitzen. Bei den Schnitten ist erlaubt, was gefällt. Waschen, färben, schneiden, föhnen – so sieht das gängige Programm aus. Sandra Rosadzinski bedauert ein wenig, dass die Nachfrage nach festlichen Friseuren, etwa für Hochzeiten oder zur Jugendweihe, zurückgegangen ist. „Das ist immer ein Highlight für einen Friseur.“ Doch durch Corona finden weniger Feierlichkeiten statt und Wellen oder Flechtfrisuren, wie sie heute zu besonderen Anlässen beliebt seien, würden Viele auch selbst machen. Vor ein paar Jahren war das noch anders. „Da haben wir, wenn Jugendweihezeit war, so manches Wochenende durchgearbeitet und eine Steckfrisur nach der anderen gezaubert.“ Dafür aber ist der Salon „Haar Genau“ immer wieder gefragt, wenn es um den Perücken-Service geht. Wer unter natürlichem oder krankheitsbedingtem Haarausfall leidet, bekommt hier Lebensqualität zurück.

Als Friseurin hat Sandra Rosadzinski ihren Traumberuf gefunden. „Von Anfang an“, betont sie. „Es ist einfach ein schönes Gefühl, jemand anderem mit seiner Arbeit ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.“ Dabei hatte die Friseurin zunächst nicht vor, ein eigenes Geschäft zu eröffnen. Die Meisterausbildung absolvierte sie, um in dem Salon, in dem sie beschäftigt war, Lehrlinge ausbilden zu können. Doch irgendwann reizte sie die Selbständigkeit dann doch. „Ich wollte mich weiterentwickeln, unabhängig arbeiten und beruflich auf eigenen Beinen stehen.“ Und so eröffnete sie gemeinsam mit ihrem Geschäftspartner Ralf Noffz den Salon „Haar Genau“. „Und jetzt wird unsere kleine gemeinsame Idee schon 20 Jahre alt“, meint Sandra Rosadzinski und fügt dankend hinzu: „Ich bin froh, dass Ralf Noffz zu unserem Team gehört. Er hält uns im Hintergrund den Rücken frei.“

Ausbildung spielt heute weniger eine Rolle. „Das ist nicht einfach“, meint die Geschäftsfrau. Zum einen werde es immer schwieriger, Azubis zu finden, vor allem in handwerklichen Berufen. Zum anderen sei der Aufwand, der an den Ausbildungsbetrieb gestellt werde, für einen kleinen Salon kaum zu stemmen. Ihr dreiköpfiges Team leiste tolle Arbeit. Seit vielen Jahren halten die Mitarbeiterinnen Cornelia Kunert, Janette Franke und Lena Kretschmer, die sogar von Beginn an dabei ist, dem Salon und damit auch den Kunden die Treue. „Auf meine Mitarbeiter ist zu 100 Prozent Verlass“, lobt die Chefin. Sie selbst wohnt inzwischen der Familie wegen bei Berlin und pendelt montags bis donnerstags zwischen ihrem Wohnsitz und Arbeitsort. Das sei nur dank ihrer Kollegen so möglich. Cornelia Kunert geht im November in den Ruhestand. Schon jetzt sucht das Friseurgeschäft daher eine neue Mitarbeiterin oder einen neuen Mitarbeiter. „Der- oder diejenige muss Spaß an der Arbeit haben und teamfähig sein“, so die Anforderungen. Interessenten können sich gerne melden. abe
   

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