Die Docemus Privatschulen richten ihre Unterrichts- und Lernkultur neu aus. Im Zentrum steht das Konzept des individuellen Lernwegs: Schülerinnen und Schüler sollen ihren Lernprozess künftig eigenverantwortlicher gestalten. Dabei werden sie unterstützt durch passende Strukturen, flexible Zeitmodelle und moderne Raumkonzepte.
Flexible Zeiten: Lernrhythmus statt Stundenplan
Die klassische Unterrichtsstruktur mit festen Stundenplänen wird an den Standorten des freien Trägers schrittweise aufgelöst. Stattdessen erhalten die Schülerinnen und Schüler mehr Freiraum bei der Zeiteinteilung. In der Sekundarstufe II entfällt künftig die generelle Anwesenheitspflicht, die Lernzeit wird eigenverantwortlich nach dem individuellen Bedarf geplant.
Neue Räume mit vielfältigen Lernbereichen
Die neuen Räume bieten unterschiedliche Lernzonen - vom ruhigen Einzelarbeitsplatz über kollaborative Gruppenbereiche bis hin zu offenen Dialogflächen. „Individuelle Lernwege brauchen Räume, in denen Austausch möglich ist und die flexibel anpassbar sind“, erklärt Torsten Gärtner, operativer Geschäftsführer der Docemus Privatschulen. „Wichtig ist uns: Die Lernumgebung soll zur Persönlichkeit der Schüler passen, nicht umgekehrt.“
Klare Strukturen: Freiraum mit Orientierung
Abseits der verpflichtenden Klausuren können Schülerinnen und Schüler ihre Leistungen künftig in unterschiedlichen Formaten erbringen. Bewertungsraster sorgen dabei für Transparenz und Orientierung. Dabei sei es dem Träger wichtig, zu betonen, dass sich am Leistungsniveau und der fachlichen Qualität der Ausbildung nichts ändert. „Wir sind davon überzeugt, dass diese Neuausrichtung es unseren Schülerinnen und Schülern ermöglicht, ihre Potenziale noch besser zu entfalten, ihre Selbständigkeit zu stärken und Freude am lebenslangen Lernen zu entwickeln“, so Torsten Gärtner.


