Frauenpower - Erfolgreiche Unternehmerinnen

„Führung heißt Verantwortung übernehmen“ - Porträt von vier Leitungskräften im Drachenkopf-Hospiz

Warum mehr Frauen in Führung wichtig sind

Kathrin Seidemann, Sabrina Daniel, Marleen Börnert, Christin Ruschke (v.l.n.r.)

09.03.2026

Die stärkere Einbindung von Frauen in Leitungspositionen ist nicht nur eine Frage der Gleichberechtigung, sondern sichert auch die Qualität und sozialer Zukunftsfähigkeit Einrichtungen. Im Drachenkopf-Hospiz zeigt sich, wie weibliche Führungspersönlichkeiten Verantwortung übernehmen und dabei neue Impulse setzen. Geschäftsführerin Marleen Börnert sieht ihre Rolle als Impulsgeberin und Gestalterin: „Führung heißt, den Rahmen zu schaffen, in dem gute Hospizarbeit möglich ist.“ 

Für sie zählen Werte wie Transparenz und Verlässlichkeit ebenso wie strategisches Denken. Pflegedienstleiterin Christin Ruschke legt den Fokus auf Qualität und Menschlichkeit im Alltag. Sie sorgt nicht nur für fachliche Standards, sondern auch für ein Arbeitsumfeld, das Mitarbeitende emotional stärkt. „Nur gemeinsam ganzheitlich können wir begleiten“, sagt sie über die interdisziplinäre Zusammenarbeit im Haus. Sabrina Daniel, leitende Koordinatorin des ambulanten Hospizdienstes, betont die Bedeutung des Ehrenamts: Sie organisiert, qualifiziert und begleitet die freiwilligen Helfer, damit schwerstkranke Menschen auch zu Hause würdevoll betreut werden. 

Kathrin Seidemann, Koordinatorin des PalliativCare-Teams, sorgt für die Vernetzung aller Beteiligten und schließt Versorgungslücken, damit Betroffene und ihre Familien sich sicher begleitet fühlen. Alle vier Leitungskräfte starteten einst als Pflegekräfte und qualifizierten sich durch Studium oder Weiterbildung im Gesundheitsmanagement. Ihr gemeinsames Ziel: Im Drachenkopf-Hospiz eine Kultur der Achtsamkeit und Würde am Lebensende zu schaffen.

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