Jetzt bloß nicht ausrutschen! Wer sich Schritt für Schritt über Glatteis tastet, hat allein diesen Gedanken im Kopf. Aus gutem Grund, denn das Risiko für schwere Stürze ist groß.
Zu den typischen Folgen solcher Glatteis-Unfälle zählen unter anderem Brüche des Handgelenks, Sprunggelenks oder des Oberschenkelhalses, wie Prof. Ulrich Stöckle erklärt. Er ist stellvertretender Präsident der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU). Immerhin: Es gibt ein paar Tricks, mit denen wir bei Glatteis zu Fuß sicherer unterwegs sind.
Hände aus den Jackentaschen!
Ungebremst mit dem Kopf auf den Boden? Das ist mit das Schlimmste, was bei einem Sturz passieren kann. Denn: „Wenn ich durch den Sturz auf den Kopf ein Schädel-Hirn-Trauma erleide, kann das auch lebensgefährlich sein, wenn es zu inneren Blutungen kommt“, warnt Ulrich Stöckle. Besonders hoch ist das Risiko für ältere Menschen, die häufig aufgrund von Herzerkrankungen Blutverdünner einnehmen. Ein einfacher Trick, um das Risiko zu senken: die Hände nicht in den kuscheligen Jackentaschen vergraben. Auch wenn die an frostigen Tagen einladend sind. Haben wir die Hände frei, können wir uns im Falle eines Sturzes darauf abfangen und ein Teil der Sturzenergie wird auf die Hände abgeleitet. Und ein Handbruch ist schneller heilbar als ein Schädeltrauma oder Ähnliches:
dpa-mag


