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Fertigstellung Anbau Gemeindehaus Oegeln

Ein schöner Ort für Feierlichkeiten

Das Gemeinde- und Feuerwehrhaus in Oegeln hat einen Anbau erhalten / Fördermittel dank ehrenamtlichen Engagements

Daniel Schulze, Philipp Losansky, Ortsvorsteher und Ortswehrführer Bernd Medejczyk und Beeskows Bürgermeister Frank Steffen (v.l.) stoßen gemeinsam an. Fotos (3): Jörn Tornow

13.10.2020

Oegeln. Eigentlich sollte bereits im März Einweihung gefeiert werden. Aber es kam die Corona-Pandemie dazwischen. Nun konnte das freudige Ereignis nachgeholt werden. Der Ortsbeirat lud zu einer Feier in das Dorfgemeinschafts- und Feuerwehrhaus ein, das modernisiert wurde und einen Anbau erhalten hat. Mit dem Erweiterungsbau ging ein lang gehegter Wunsch der Einwohner in Erfüllung.
 

Das 1999 errichtete Dorfgemeinschaftshaus, zu dem auch eine teils überdachte Freifläche sowie ein Kinderspielplatz gehören, wird von den Vereinen im Ortsteil und von den Bürgern rege für Zusammenkünfte und Feierlichkeiten genutzt. Auch die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr haben hier ihr Domizil. Doch mit dem 30 Quadratmeter großen Beratungsraum im Erdgeschoss und den 90 Quadratmetern Nutzfläche unterm Dach, wo auch die Vereine trainieren, stößt man schnell an Grenzen, will man auch größere Festivitäten ausrichten. Der Raum unterm Dach kann hierfür nicht ohne erheblichen Umräumaufwand genutzt werden. Denn Stühle und Tische müssen über die Deckenluke ins Obergeschoss gereicht werden, was nicht nur umständlich, sondern auch gefährlich ist.
 

Und so kam der Wunsch nach einem Anbau auf. Drei Varianten wurden im März 2017 im städtischen Bauausschuss vorgestellt. Die erste sah einen Anbau mit Flachdach vor. Das Flachdach hätte auch als Terrasse genutzt werden können. Diese Idee wurde aber verworfen, weil das Areal bereits über eine großzügige Freifläche verfügt. Bei Variante 2, die ein Anbau mit Pultdach vorsah, gefiel die Gestaltung nicht, und so kam Variante 3 zur Umsetzung: ein Anbau mit geneigtem Satteldach. Das passe optisch gut zum Gesamtensemble und sei auch noch kostengünstiger als Variante 2, so die Begründung. Außer dem Anbau sollte das Gemeindehaus neue sanitäre Anlagen und eine neue Heizungsanlage erhalten sowie einen zweiten Rettungsweg. Auch Barrierefreiheit sollte im Zuge der Baumaßnahmen hergestellt werden.
 

Die Gesamtinvestition belief sich auf 390000 Euro. Aus dem Förderprogramm LEADER kamen 290000 Euro.

Das ehrenamtliche Engagement zahlreicher Einwohner und der Vereine im Ortsteil sei ausschlaggebend dafür gewesen, dass die Fördermittel für das Vorhaben bewilligt wurden, betonte Bürgermeister Frank Steffen bei der Einweihungsfeier. Er freute sich mit den Einwohnern über den neuen großen Veranstaltungsraum im Anbau, über die Küche, die neu gestaltet wurde und ganz besonders über die neuen Umkleide- und Sanitärräume für die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr. abe