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Ostergrüße und Ostertipps

Der Osterhase setzt sich als Symboltier durch

Hasen legen keine Eier, auch wenn Dichterfürst Goethe Kinder in Weimar nach Haseneiern suchen ließ. Kinder wissen das. Trotzdem „sind es die Hasen“, die zu Ostern die Nester mit bunten Eiern und Süßgkeiten füllen. Foto: Archiv

7.04.2021
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Warum ist ein Hase das Symboltier für Ostern, wieso bringt ausgerechnet er die Ostereier? Möglicherweise liegt es daran, dass sowohl Hasen als auch Eier Symbole für Fruchtbarkeit sind. Hasen gehören außerdem zu den ersten Tieren, die im Frühjahr Nachwuchs bekommen. Über die Herkunft des Osterhasen kursieren verschiedene Geschichten. In einer davon wird behauptet, dass der Osterhase wohl ein misslungenes Ostergebäck sei, denn ursprünglich galt das Lamm als österliches Symbol.

Bis heute hat sich die Tradition gehalten, Brot und Kuchen in Lämmerform zu backen. Angeblich hat sich einmal beim Backen ein Osterlamm im Ofen so verformt, dass es einem Hasen ähnelte.

Osterhasen sind auch ein beliebtes Motiv für große und kleine Bastler. Und dann können sie dekorativ für ein paar Tage die Wohnung schmücken. Foto: Kerstin Mäurer
Osterhasen sind auch ein beliebtes Motiv für große und kleine Bastler. Und dann können sie dekorativ für ein paar Tage die Wohnung schmücken. Foto: Kerstin Mäurer

Wahrscheinlicher ist jedoch, dass der Osterhase, der die Eier färbt und versteckt, ein protestantischer Brauch ist, der sich im 18. Jahrhundert vor allem in städtischen Regionen durchsetzte.

Ab dem 19. Jahrhundert setzte sich der Osterhase als unumstrittenes österliches Symboltier durch. Selbst in katholischen Regionen begannen die Familien nun mit der Eiersuche. Dass der Feldhase zum Spezialisten fürs Eierfärben und -verstecken wurde, geht sicherlich auch auf seine Fruchtbarkeit und sein Paarungsverhalten in der vorösterlichen Zeit zurück. Häsinnen können zeitgleich mit verschieden entwickelten Föten trächtig sein und in einem Wurf fünf Junge zur Welt bringen. Auch ihr Verhalten in freier Flur hat sie zum Favoriten fürs Eierverstecken gemacht. Feldhasen verharren still in einer Mulde, bis sie bei Gefahr in letzter Minute davonhoppeln. Die Stelle, auf der die Hasen gelegen haben, wurde als Platz der Eierablage interpretiert. (planetwissen.de/cr)

Topfsalat

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Du benötigst:
1 Blumentopf
Blumenerde
1 Packung Salatsamen

Lege eine Schicht kleine Steine oder Tonscherben auf den Boden des Topfes und fülle die Blumenerde ein. Streue ein paar Samen darauf und bedecke diese locker mit etwas Erde. Begieße die Samen vorsichtig mit Wasser, bis es aus dem Bodenloch tropft. Stelle den Topf dann ans Fenster (aber nicht in die direkte Sonne!) und halte die Erde immer leicht feucht. Wenn zu viele Pflänzchen wachsen, zupfe einige aus, sonst wird es zu eng im Topf. Nach zwei bis drei Wochen kannst du die Pflänzchen einzeln verpflanzen; gib dabei jede Pflanze in einen eigenen Topf. In sechs bis acht Wochen kannst du dann deinen eigenen Salat ernten!

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