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Der Garten im Frühjahr

Verlegearten mit Charakter

Pflaster Das Verlegemuster bestimmt neben der Farbe ganz entscheidend die optische Wirkung der Fläche.

Bei der Verlegung von Pflasterklinkern gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Foto: arbeitsgemeinschaft pflasterklinker

17.03.2025

Neben der Farbe bestimmt das Verlegemuster die optische Wirkung der Fläche. Die Wahl ist eine Frage des persönlichen Geschmacks. Kreativität kennt keine Grenzen, aber folgende Kriterien sollten berücksichtigt werden:

• Größe und Funktion der Fläche
• Belastungsgrad der Fläche
• Format

Sämtliche Verlegemuster können miteinander kombiniert werden. Bei großen Flächen ist es ratsam, zusätzlich zu untergliedern. Querverlegte Pflasterklinker lassen z.B. schmale Flächen breiter erscheinen. Besonders attraktiv wirken auch hochkant verlegte Original-Pflasterklinker.

Die Verlegemuster, eine Vielzahl an Variationen

Läufer-Verband: Ein klassisches Verlegemuster, gehört zu den häufigsten Verlegearten, hohe Stabilität, einfach zu verlegen.

Fischgrät-Verband: Lebhaftes Bild, strukturbetont, besonders stabil, weil die um 45 Grad versetzten Klinker einen sehr festen Verbund besitzen, auch gut geeignet für Garageneinfahrten.

Ellbogenverband: Halbe Klinker genügen als Passstücke.

Diagonalverband: Wird im Winkel von 45 Grad zur Wegachse verlegt, wie der Fischgrätverband zeichnet er sich durch seine hohe Stabilität aus.

Block- oder Parkett-Verband: Sehr gut für den Terrassen- und Gartenbereich geeignet, dekoratives optisches Bild, bietet sehr viele Variationsmöglichkeiten, die Anzahl der hoch- und querkant verlegten Klinker kann variiert werden z.B. je zwei oder drei Klinker werden in wechselnder Richtung verlegt, ebenso können Blöcke als Ganzes verlegt werden. Bei Verlegung in stärker belasteten Bereichen z.B. Fußgängerzonen ist eine Verlegung in gebundener Ausführung erforderlich.

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Reihen-Verband oder lineare Verlegemuster: Strenge Gliederung der Fläche, grafische Wirkung durch das klare Fugenraster, geringe Verlegung exakt im Raster, damit gerade Fugenverläufe erzielt werden. Verbundwirkung,

Bogen- und Kreisform: Optisch effektvolles Muster, reizvolle Gestaltungsmöglichkeiten.

Schuppenpflaster: Spezielle Form der Rundverlegung, hohe Ästhetik. arbeitsgemeinschaft pflasterklinker


Pflanzen zurück ins Warme holen

Kälteeinbruch

Der März ist in Sachen Wetter und Temperaturen für die eine oder andere Überraschung bekannt. An einem warmen, sonnigen Tag packt so manchen Garten- oder Balkonbesitzer der Tatendrang. Aber Vorsicht: Es kann noch einmal kalt werden.

Pflanzen, die ohnehin gerade draußen wachsen, haben mit den wechselhaften Temperaturen in der Regel kein Problem, sagt Staudengärtnerin Svenja Schwedtke. Wer jetzt mit den ersten warmen Sonnenstrahlen Pflanzen auspackt oder aus dem Winterquartier ins Freie verfrachtet, sollte aber die Wettervorhersage im Auge behalten.

Wird es kälter, müssen die Gewächse wieder eingepackt oder reingeholt werden. Für nicht winterharte Exoten etwa heißt das: Sie sollten bei einem Kälteeinbruch zurück ins Warme. Heimische Pflanzen sind in der Regel winterhart und können daher laut Naturschutzbund Deutschland (Nabu) auf Terrasse oder Balkon verweilen.

Aber: Wind und Frost können selbst ihnen zu schaffen machen. Ist also für die Nacht Frost angesagt, können sich Pflanzenfreunde am Nachmittag ans Werk machen und sich um einen Kälteschutz für die Kübelpflanzen kümmern. Die Pflanze selbst kann man etwa mit Vlies abdecken, um sie vor der Kälte zu schützen. Der Nabu empfiehlt, die Töpfe in isolierendes Material zu wickeln und auf eine isolierende Unterlage zu stellen. Alle Topfpflanzen kommen dann zusammen in eine windgeschützte Ecke auf dem Balkon oder der Terrasse. Extra-Tipp: Möglichst große Töpfe nehmen, denn sie isolieren besser und trocknen weniger schnell aus. dpa