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In guten Händen - Pflegeratgeber

Pflege will gelernt sein

Schulung und Beratung hilft pflegenden Angehörigen

Füttern, Waschen, Tagesgestaltung: In der häuslichen Pflege fallen viele Aufgaben an. Foto: Mascha Brichta/dpa-mag  

26.04.2021

Wer sich entschließt, einen Angehörigen zu pflegen, hat am Anfang in der Regel den guten Willen und oft auch nur ein vages Wissen, was nun zu tun ist. Aber selbst bei alltäglichen Verrichtungen und gerade bei besonderen Bedürfnissen stellt sich oft die Frage: Was tun? Oder: Mache ich das wirklich richtig?

Um einen pflegebedürftigen Angehörigen optimal versorgen zu können, sieht der Gesetzgeber verschiedene Hilfs- und Beratungsangebote vor. Denn jede Krankheit hat ihre ganz eigenen Charakteristika und auch der Umgang mit der Körperhygiene oder der Mobilisation wollen gelernt sein.

Wer einen Angehörigen zu Hause versorgt und betreut, benötigt in erster Linie eine Menge praktisches Wissen aus der Pflege. Das kann man in individuellen Schulungen Zuhause lernen. Qualifizierte Pflegeexperten zeigen Schritt für Schritt wichtige Handgriffe und geben Tipps und Hilfestellungen. Auch online vermitteln derzeit Pflegekurse, beispielsweise von Krankenkassen bzw. Pflegedienstleistern eingerichtet, wichtiges Wissen und praktische Erfahrungen rund um die häusliche Pflege. Solche Schulungen bzw. Kurse sind kostenfrei und werden von der Pflegekasse getragen.

Wer seinen Angehörigen zu Hause alleine versorgt und dafür Pflegegeld gezahlt wird, ruft je nach Pflegegrad sogenannte Beratungsbesuche ab. Eine solche Beratung ist verpflichtend und muss bei Pflegegrad 2 und 3 einmal im Halbjahr, bei Pflegegrad 4 und 5 einmal im Vierteljahr erfolgen. Auch bei Pflegegrad 1 (als Empfänger von Kombinations- oder Pflegesachleistungen erst ab Pflegegrad 2) kann die Beratung auf Wunsch freiwillig durchgeführt werden. Einmal pro Halbjahr übernimmt die Pflegekasse auch hier die Kosten.

Trotz des Hinweises, dass bei Nichteinhaltung das Pflegegeld gekürzt bzw. gestrichen wird, sollte das Beratungsgespräch nicht als lästige Kontrolle empfunden werden. Die Beratung hilft, unterstützt und sorgt ganz direkt für die Entlastung pflegender Angehöriger. Durch den Beratungsbesuch erfolgt eine Einschätzung der aktuellen Pflegesituation. Experten geben eine persönliche Beratung und Hilfestellung. Es werden Pflege- und Entlastungstipps gegeben und für Probleme Lösungsansätze erarbeitet. Gleichzeitig werden bislang nicht genutzte Hilfs- und Fördermöglichkeiten aufgezeigt. Mit all den Angeboten soll die Qualität der Pflege sicher gestellt werden. (Quelle: pflege.de)

Neuer Anlaufpunkt für Corona-Test

Altlandsberg. Seit Wochenbeginn gibt es in der Gemeinde einen neuen Anlaufpunkt, wo sich jeder kostenlos auf eine Coronainfektion testen lassen kann.

Die Teststelle befindet sich in der Begegnungsstätte in der Poststraße 11 und wird von der Adler-Apotheke, dem Pflegedienst SOLIS und dem Verein Hand in Hand organisiert. Geöffnet ist montags, mittwochs und donnerstags von 8 bis 12 Uhr, dienstags von 15 bis 18 Uhr, freitags von 8 bis 12 und 15 bis 18 Uhr sowie samstags von 9 bis 13 Uhr. Am 1. Mai ist geschlossen.

Ein Termin ist nicht nötig. Vor dem Test muss jeder eine Einwilligungserklärung abgeben. Nach dem Antigen-Schnelltest gibt es eine Bescheinigung des Ergebnisses. Die Teststellen dürfen nur mit FFP2- oder OP-Maske betreten werden. Wer Corona-Symptome hat, soll sich beim Hausarzt melden. (moz/ms)

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