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In guten Händen - Pflegeratgeber

Wie man im Alter leben kann

Gewandelte Ansprüche bestimmen die heutigen Wohnformen für Senioren

Gemeinsamkeit stärkt Senioren
Foto: wavebreakmedia/shutterstock.com

26.10.2020

Leben Zuhause - Auch im Alter zu Hause leben; wer noch recht gesund und selbständig ist, kann das wahr werden lassen. Damit ein altersgerechtes Wohnen möglich ist, müssen oftmals Umbauten für die Sicherheit und Barrierefreiheit vorgenommen werden. Wie umfangreich das ausfällt, hängt vor allem von der individuellen Situation ab. Die Installation eines Hausnotruf-Systems kann zudem zusätzliche Sicherheit bringen, wenn man allein ist. Mit Kindern oder Enkeln in einem Mehrgenerationenhaus leben, das wünscht sich etwa jeder sechste Deutsche.  

In der eigenen Häuslichkeit kann man sich bei Pflegebedürftigkeit von eigenen Angehörigen sowie teilweise oder ganz von ambulanten Pflegediensten helfen lassen. Zudem gibt es die Möglichkeit, eine private Pflegekraft zu engagieren. Diese kommen vor allem bei einer Rund-um-die-Uhr-Betreuung beispielsweise im Fall einer Demenz zum Einsatz.  

Senioren WG - Sie zählt zu den modernen Wohnformen im Alter. In einer Senioren WG hat jeder Bewohner sein eigenes Zimmer, die Gemeinschaftsräume werden zusammen genutzt. So wird der Vereinsamung im Alter vorgebeugt. Die Senioren können sich gegenseitig im Alltag unterstützen und auch gemeinsame Aktivitäten unternehmen. Als Wohngemeinschaft kann man ebenfalls einen Pflegedienst zur Unterstützung in der alltäglichen Pflege zu engagieren.

Im stationären Bereich gibt es verschiedener Wohnformen. Auch wenn ein Umzug vielen Betroffenen anfangs oft schwerfällt, können sie auf lange Sicht von den Vorzügen profitieren.

                   

Kurzzeit- und Verhinderungspflege - Diese ist wie der Name schon sagt lediglich auf einen absehbaren Zeitraum ausgelegt. Die Kurzzeitpflege kommt vor allem dann zum Tragen, wenn ein Senior beispielsweise infolge eines Sturzes für eine gewisse Zeit pflegebedürftig ist. In diesem Fall übernimmt die Krankenkasse die Unterbringung in einer stationären Pflegeeinrichtung. Auch bei einer kurzfristigen Verschlechterung der Pflegebedürftigkeit kommt die Kurzzeitpflege zum Einsatz.

Im Fall einer Erkrankung der pflegenden Person, bei Urlaub oder sonstiger Verhinderung der Pflegeperson kann auf die Verhinderungspflege zurückgegriffen werden.

Tages- und Nachtpflege - Die Pflegebedürftigen verbringen einen Teil ihres Tages in einer stationären Einrichtung bei verschiedenen Aktivitäten, während der pflegende Angehörige seinem Beruf und weiteren Verpflichtungen nachgehen kann. Die Nachtpflege wird vor allem bei Pflegebedürftigen eingesetzt, die nachts nicht gerne alleine sind oder an einem gestörten Tag-Nacht-Rhythmus leiden.

Betreutes Wohnen - Hier leben die Bewohner in einer eigenen, barrierefreien, altersgerechten Wohnung mit Betreuungsservice. Diese Wohnform eignet sich in erster Linie für Senioren, die noch verhältnismäßig selbstständig leben können und gleichzeitig sicher sein möchten, bei Bedarf schnell und zuverlässig Hilfe zu erhalten. Betreute Wohnungen sind altersgerecht ausgestattet und in eine Wohnanlage integriert, die soziale Kontakte der Bewohner untereinander fördert. Der Umzug in eine Betreute Wohnung hat den Vorteil, dass zusätzlich zur Unterkunft verschiedene Betreuungsleistungen angeboten werden.

Seniorenresidenzen - Sie sind die luxuriöse Variante von betreuten Wohnanlagen. Diese Wohnmodelle erinnern eher an ein Hotel als an ein Altenheim. Die Wohnungen befinden sich meist in bester Lage und sind qualitativ hochwertig ausgestattet. Allerdings sind sie in der Regel auch ziemlich teuer.

Pflegeheim - Ist die Pflegebedürftigkeit so weit fortgeschritten, dass der betroffene Senior nicht mehr imstande ist, den eigenen Haushalt zu führen und eine umfassende Pflege notwendig ist, wird oft ein Umzug in ein Pflegeheim notwendig.

Neben Unterkunft und Verpflegung erfahren die Bewohner die notwendige Pflege und Betreuung. Sie erhalten rund um die Uhr medizinische und pflegerische Betreuung. Dazu kommen in der Regel unterschiedliche Kontakt- und Freizeitmöglichkeiten, die den Pflegebedürftigen aus seiner häufig isolierten Situation heraushelfen und für Abwechslung sorgen.

Die Kosten für eine Unterbringung im Heim sind oft sehr hoch. Die Pflegekasse zahlt bei der Finanzierung des Pflegeheims je nach Pflegegrad 770 bis 2005 Euro. Die übrigens Kosten müssen durch den Pflegebedürftigen und dessen Angehörigen getragen werden. (Quelle: wohnen-im-alter.de)
                      

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