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23. Eberswalder Berufemarkt Welcher Beruf passt am besten?

Foto: Archiv/Thomas Burckhardt
Foto: Archiv/Thomas Burckhardt

Welcher Beruf passt am besten?

Eberswalde. Im letzten Jahr informierten sich viele junge Menschen am Stand der Akademie der Gesundheit zu den Berufen im Gesundheitswesen. An einem menschlichen Modell erfuhren sie etwas über die Ausbildungsinhalte.

Eine Lehrausbildung im medizinischen Bereich ist vor allem bei den Mädchen nachgefragt. Doch was sind die beliebtesten Berufe? Sabine Endmann, die Pressesprecherin der Arbeitsagentur, kennt sie. Auf Platz eins steht der Kaufmann im Einzelhandel, gefolgt von dem Verkäufer. Angesagt bei den Jungen ist nach wie vor eine Ausbildung zum Kfz Mechatroniker. Von den Mädchen hingegen interessieren sich viele für eine Ausbildung zur Tierpflegerin. Unter den Top 10 sind unter anderem der Kaufmann für Büromanagement, der medizinische Fachangestellte, der Koch, der Tischler, der IT Systemelektroniker oder die Fachkraft für Lagerlogistik zu finden. Alle Berufe jeweils in der männlichen und weiblichen Variante, wie Sabine Endmann betont.

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Messe mit so vielen Ausstellern wie nie zuvor

Unternehmen werben um Azubis und Praktikanten

Eberswalde (wäh) Es sind so viel Aussteller wie noch nie. Der Eberswalde Berufemarkt fährt in seiner 23. Auflage einen Rekord ein. Und zeigt damit: Die Messe bewegt Menschen.

Viele Betriebe finden ihre zukünftigen Azubis auf dieser bewährten Veranstaltung. Kleine und mittelständische Unternehmen sind unter den Ausstellern ebenso zu finden wie große Industriebetriebe und Behörden. Von Beginn an dabei waren beispielsweise die Forth Elektrotechnik GmbH, die Glawion Metallbau GmbH oder die Thimm Verpackungen GmbH & Co. KG. Auch die Kreisverwaltung des Landkreises Barnim und die Stadtverwaltung von Eberswalde werben auf der Messe jedes Jahr um den besten Nachwuchs.

Viele Unternehmen bringen auch ihre Azubis zur Messe mit. Ein großer Pluspunkt, wie Sabine Endmann, die Pressesprecherin der Arbeitsagentur, findet. Denn von Jung zu Jung lassen sich manche Fragen leichter klären. Etwa nach der Stimmung im Betrieb, den Aufgabenfeldern oder der Bezahlung.

Der Ausstellerrekord spiegelt auch eine Tendenz wider: Unternehmen suchen verstärkt nach Fachkräften. Bundesweit gibt es mehr Ausbildungsplätze als Azubis. Noch ist dieser Trend nicht gänzlich im Barnim und der Uckermark angekommen. In der Region standen im vergangenen Ausbildungszeitraum 1408 freie Plätze 2226 Bewerbern gegenüber, erklärt Sabine Endmann. Gleichzeitig verweist sie darauf, dass im Vergleich zum Jahr davor 118 freie Stellen dazugekommen sind. Viele Branchen bilden ihre zukünftigen Fachkräfte im eigenen Unternehmen aus. Das heißt für die Azubis, dass die Chancen, nach der Ausbildung in ein Beschäftigungsverhältnis übernommen zu werden, gut stehen. Übrigens: Ein Großteil der Aussteller des Berufemarktes hat für 2019 noch freie Ausbildungsplätze.

Ein Blick auf den Berufemarkt lohnt sich nicht nur für Absolventen. Auch eine erste Berufsorientierung ist auf der Messe möglich. Dabei sollten junge Menschen keine Scheu haben, auf die Aussteller zuzugehnen.

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