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Hier sind wir zu Hause ... Neutrebbin Ein Haus der Neutrebbiner für Neutrebbiner

Soll jetzt mit Leben erfüllt werden - das neue Neutrebbiner Gemeindezentrum steht zur Übernahme durch die Bürger bereit.
Soll jetzt mit Leben erfüllt werden - das neue Neutrebbiner Gemeindezentrum steht zur Übernahme durch die Bürger bereit.
28.01.2019


Es ist fix und fertig, und die offizielle Übergabe steht bevor - das neue Neutrebbiner Gemeindezentrum. Viele Jahre haben die Gemeindevertreter für dieses Zentrum gekämpft. Hier werden Jung und Alt eine neue Begegnungsstätte haben. Die zahlreichen Vereine können die Räumlichkeiten ebenso nutzen, wie private Personen. Es soll ein Haus der Neutrebbiner für Neutrebbiner werden.

Die erste offiziellen Veranstaltungen wird die Übergabe des Hauses mit Jahresempfang der Gemeinde sein, zu dem der Bürgermeister in die Räumlichkeiten des neuen Gemeindezentrums einlädt - am 15. März ist es soweit. „Es wird dann an uns sein, dieses Haus mit Leben zu füllen“, sagt Werner Mielenz. Pläne gibt es bereits eine ganze Menge. So können Filme gezeigt und Gesprächsrunden organisiert werden - ebenso wie Buchlesungen. Feiern der Rentner so wie der Geburtstag des Monats können dort stattfinden.

Außerdem sollen sich künftig Besucher des Ortes im neuen Gemeinschaftshaus über die Geschichte des Oderbruchs informieren können. Dazu sollen noch konkrete Projekte diskutiert und umgesetzt werden.

Der Bürgermeister hat das Wort

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„2018 war für uns ein rundherum gutes Jahr“, sagt Neutrebbins Bürgermeister Werner Mielenz. Fragt man nach dem Warum, muss der Ortschef nicht lange überlegen. „Mit dem polnischen Zabor hat unser Dorf erstmalig eine Partnergemeinde bekommen“, erzählt er. Und die Zusammenarbeit sei bereits gut angelaufen. Es gab gegenseitige Besuche und Begegnungen, Fußballturniere und andere sportliche Wettkämpfe. Das alles stärke den Gemeinschaftsgedanken.

Was für Werner Mielenz im vergangenen Jahr auch ganz wichtig war, war die Fusion der Schulen zum gemeinsamen Schulzentrum. „Nur so können wir den Schulstandort auf längere Sicher erhalten“, meint der Bürgermeister. Eine Schule bringe junge Leute und Lebens ins Dorf. Als dritten wichtigen Punkt in der Bilanz 2018 sieht der Bürgermeister die Fertigstellung des Gemeindezentrums. Es wird am 15. März offiziell übergeben. Hier haben haben künftig Jung und Alt eine neue Begegnungsstätte.

Fotos: M. Lubisch
Fotos: M. Lubisch
Neben dem Denkmal des Alten Fritz ist sie eines der Wahrzeichen von Neutrebbin - die Schinkelkirche. Am 31. Oktober 1817 war in dem Oderbruchdorf eine dreischiffige Kirche mit Turm geweiht worden, die die vorherige von 1771 ersetzte. Der preußische Architekt Karl Friedrich Schinkel wirkte seinerzeit an der Planung des Bauwerkes mit. In den Weltkriegen wurde der Bau beschädigt, jedoch nicht zerstört. Zuletzt ist im Jahre 2004 der Turm restauriert worden.

Reitverein Kronprinz Wilhelm Altbarnim lädt ein

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Wenn der Reitverein Kronprinz Wilhelm Altbarnim e.V. zum Turnier hoch zu Ross einlädt, finden sich alljährlich Pferdefreunde aus ganz Deutschland ein. Auch in diesem Jahr haben die Altbarnimer wieder eine Menge vor. Vom 3. bis 5. Mai findet das 17. Reit- und Springturnier Altbarnim statt. Auf dem Programm stehen die Qualifikationen zum Bundes-Championat der 5- und 6-jährigen Dressur- und Springponys, die Austragung des Cups der Norddeutschen Bundesländer unter Schirmherrschaft von Madeleine Winter-Schulze, Qualifikationen Reiten und Zucht-Startplatz für CSI Neustadt-Dosse 2020, die Qualifikation Gestüt Horstfelde Senior Cup 2019, Sparkassen-Oderland-Cup und das Yangster-Tag Springen.

Nächstes wichtiges Ereignis ist das Altbarnimer Herbst-Derby am 7. und 8. September. Die Besucher erleben hier u.a. das Finale vom Sparkassen-Oderland-Cup 2019 sowie ein Voltigierturnier. Es gibt Dressur- und Springprüfungen Klassen E bis M. Darüber hinaus werden Kutschenfahrer der Region in verschiedenen Aktionen mit dem Kegelfahren für Einund Mehrspänner dabei sein. Außerdem gibt es ein Kinderreiten. Und nicht zuletzt ist auch für das leibliche Wohl gesorgt.

Neutrebbin richtet ersten Oderbruchtag aus

Wenn sich drei engagierte Bürgermeister wie Michael Böttcher aus Letschin, Frank Schütz aus Golzow und Werner Mielenz aus Neutrebbin zusammensetzen, kommt dabei meist etwas Gewinnbringendes raus. So war es auch beim Oderbruchtag. Er wird in diesem Jahr zum ersten Mal stattfinden - am 22. Juni in Neutrebbin. „Wir wollen mit diesem Fest das Zusammengehörigkeitsgefühl der Menschen im Oderbruch stärken“, sagt Werner Mielenz. „Deshalb haben wir gesagt: ‚Lasst uns etwas machen, bei dem alle dabei sein können.’“ Bei einem großen Umzug durch das Dorf haben an diesem Tag alle Oderbruchdörfer Gelegenheit, sich zu präsentieren. Danach erwartet die Besucher ein buntes Markttreiben rund um den Friedensplatz und die Neutrebbiner Liebesinsel. Mit dabei sind Vereine, Künstler, Gewerbetreibende. Auf einer großen Bühne wird es ein zweistündiges Programm, präsentiert von Antenne Brandenburg, geben. Ausklingen soll der Tag mit Tanz, Musik und Feuerwerk.

Altes Gemeindebüro wird zur Senioren-WG

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Mit dem Umzug des Jugend- und Seniorenklubs ins neue Neutrebbiner Gemeindezentrum wird der Gebäudekomplex der alten Gemeindeverwaltung in der Hauptstraße frei. Doch lange leer stehen soll die Immobilie nicht. Die Gemeinde hat sie verkauft. „Ein Investor wird dort eine Senioren- WG errichten. Die entsprechenden Beschlüsse dazu sind gefasst“, so Bürgermeister Werner Mielenz. Ältere Bürger, die eine Pflegestufe haben, werden dann dort ein neues, schönes Zuhause bekommen.

Viele haben mitgeholfen, eine Schließung abzuwenden

Neutrebbiner Schulzentrum

Kämpft für ihre Schule: Magdalena Behrend geht in die 10. Klasse und ist Schülersprecherin an der Oderbruch-Oberschule in Neutrebbin.
Kämpft für ihre Schule: Magdalena Behrend geht in die 10. Klasse und ist Schülersprecherin an der Oderbruch-Oberschule in Neutrebbin.
Mit der Gründung des Neutrebbiner Schulzentrums war vielen Neutrebbinern im vergangenen Jahr ein Stein vom Herzen gefallen. Viele hatten für den Erhalt des Schulstandortes gekämpft - Eltern, Lehrer, Bürgermeister, Gemeindevertreter... Und nicht zuletzt die Schüler. Wo immer es ging, hat zum Beispiel Schülersprecherin Magdalena Behrend die Werbetrommel für ihre Schule gerührt. Und auch die Eltern sind dran geblieben. „Wir haben als Eltern gemeinsam mit der Landtagsabgeordneten Simona Koß in Potsdam Dampf gemacht. Ohne hätte der Schule möglicherweise die Schließung gedroht“, ist zum Beispiel Corinna Egloff überzeugt. Auch der Landrat habe sie und andere Eltern unterstützt. Es gab eine Ausnahmegenehmigung für Neutrebbin, da zweimal hintereinander keine zwei siebten Klassen zustande kamen. Das Land hatte ein Moratorium beschlossen, laut dem bis 2020 keine Schule geschlossen wird. Vor den Winterferien erhalten alle Sechstklässler die Bewerbungsunterlagen für die weiterführende Schule. Es kann durchaus sein, dass in Neutrebbin erneut nicht genügend Anmeldungen für zwei siebte Klassen vorliegen. Doch die Siebte darf vorerst weiter mit Ausnahmegenehmigung einzügig eröffnet werden. Simona Koß, die jüngst zum Tag der offenen Tür gekommen war, sicherte weitere Unterstützung zu. Man warte 2020 auf die Ergebnisse aus der Demografiekommission. Es müsse das Ziel sein, auch in strukturschwachen Regionen Schulen offen zu halten. Sie freut sich, mit wie viel Engagement Schulträger, Lehrer, Eltern und Schüler für den Standort kämpfen. Die Bildung des Schulzentrums mit der Grundschule habe sich schon jetzt nach kurzer Zeit bewährt, berichtet Schulleiterin Doreen Kind. Bei Aktionen und Festen im Ort würden beide gemeinsam agieren. Es gebe Schülerpatenschaften und einen guten Austausch.

Obstbaum-Experte

Andreas Heese
Andreas Heese
Wer Apfel-, Birnen, Kirschen-Pflaumen- oder andere Obstbäume in seinem Garten hat, der möchte natürlich, dass sie einen hohen Ertrag bringen. Dabei spielen das Wetter, aber auch viele andere Faktoren eine Rolle. Wichtig ist auch der richtige Schnitt des Baumes. Spezialist in Sachen Obstbaumschnitt ist Andreas Heese aus Neutrebbin. Er kommt, wenn er gerufen wird, und beschneidet die Obstbäume zur richtigen Zeit in der notwendigen Art und Weise. Andreas Heese ist Spezialist für Garten und Landschaftsbau. Das Häckseln von abgestorbenem Astwerk im Garten gehört ebenso zu seinem Metier wie das Abfräsen alter Baumstümpfe und vieles andere mehr.
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