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Bauen im Havelland Ausstellungsfläche vergrößert 

Daniela und Ingo Werner investierten in den Bau eines neuen Küchenstudios. Fotos: Archiv/Werner
Daniela und Ingo Werner investierten in den Bau eines neuen Küchenstudios. Fotos: Archiv/Werner

Ausstellungsfläche vergrößert 

Mehr Musterküchen in neuem Küchenstudio 

Rathenow. „Ihre Traumküche finden Sie bei uns!“ - So lautet der selbstbewusste Slogan des Musterhaus-Küchen-Fachgeschäfts „Küchen Werner“ in der Mittelstraße. Seit Mitte 2018 finden dort die Kunden noch eine größere Auswahl an Musterküchen.
Auf zwei Etagen finden Kunden 350 Quadratmeter Ausstellungsfläche mit Musterküchen.
Auf zwei Etagen finden Kunden 350 Quadratmeter Ausstellungsfläche mit Musterküchen.
Mit der Eröffnung ihres neuen Küchenstudios neben dem bisherigen Geschäft hat sich die Ausstellungsfläche für Musterküchen mehr als verdoppelt. Zu den bestehenden 250 Quadratmetern Schaufläche sind mit dem Neubau 350 Quadratmeter hinzu gekommen. Der Neubau des modernen Gebäudes wurde seit Februar 2018 realisiert. Das Ausstellungsgebäude befindet sich, zurückgesetzt, auf dem Innenhof, der auch Kundenparkplätze bietet. „Wir sehen auch weiterhin in Rathenow unsere geschäftliche Zukunft. Der Fachhandel hat trotz Großmärkten immer noch Umsatzzuwächse zu verzeichnen“, sagte Daniela Werner. Potenzial sieht das Küchenstudio für sich wegen der bezahlbaren erschlossenen Grundstücke, die auch Berliner ins Westhavelland ziehen würden. „Wir bieten den kompletten Service von Beratung, Planung am PC, Aufmaß vor Ort bis hin zum Aufbau und nachhaltigen Service“, sagte Werner.

Die Unternehmer Ingo und Daniela Werner eröffneten 1992 ihr erstes Geschäft in der Mittelstraße in Rathenow. 2006 folgte ein zweites Geschäft in Stendal.

Erweiterungsbau entspannt Raumsituation

Kleine Grundschule in Großwudicke weihte ihren Neubau mit einem Herbstfest ein 

Bürgermeister Felix Menzel (l.) übergab den symbolischen Schlüssel und damit den Erweiterungsbau an Schule, Kita und Gemeinde. Fotos: Archiv/Weber
Bürgermeister Felix Menzel (l.) übergab den symbolischen Schlüssel und damit den Erweiterungsbau an Schule, Kita und Gemeinde. Fotos: Archiv/Weber
Großwudicke. Auf dem Herbstfest mit Gesang und Programm feierte die Kleine Grundschule in Großwudicke 2018 die Fertigstellung eines Erweiterungsbaus. Am Standort einer ehemaligen Baracke, die ganz unterschiedlich in den zurückliegenden Jahre genutzt wurde, wurde ein funktionales Gebäude errichtet, das sowohl der Kita, dem Hort als auch der Schule nützlich ist Zudem sollen medizinische Angebote in dem Erweiterungsbau gemacht werden.

„Wer will fleißige Handwerker seh‘n?”, so lautete das Motto zum Herbstfest an der Schule in Großwudicke. Seit Mai hatten die Schüler ein Anschauungsbeispiel direkt auf ihrem Schulgelände. Auf der Baustelle, auf der verschiedene Gewerke von zwölf Firmen tätig waren, entstand in den Sommermonaten der Erweiterungsbau. „Viele von Euch haben die letzten Wochen über immer wieder durch die Fenster beobachtet, wie die Bauarbeiten voran gehen“, erinnerte Schulleiterin Anke Engeleiter anlässlich der Einweihung des Neubaus. Alle Schüler versammelten sich zur offiziellen Schlüsselübergabe durch Gemeindebürgermeister Felix Menzel und tanzten gemeinsam zu einer modernen Version des bekannten Kinderliedes „Wer will fleißige Handwerker seh‘n”. Im Rahmen des Herbstfestes betätigten sich die Kinder in ihren Werk- und Unterrichtsräumen als kleine Handwerker.

Der Neubau an der Kleinen Grundschule Großwudicke wird von Schülern und der Kita genutzt. Auch Ärzte sollen hier Patienten behandeln können.
Der Neubau an der Kleinen Grundschule Großwudicke wird von Schülern und der Kita genutzt. Auch Ärzte sollen hier Patienten behandeln können.
Auf knapp 160 Quadratmetern Nutzfläche entstanden drei Multifunktionsräume und eine kleine Küche. Dazu gehört auch ein Behinderten-WC. Der Erweiterungsbau entspannt jetzt die Raumsituation für Schule, Hort und Kita. „In die Mehrzweckräume wird auch das Grüne Klassenzimmer einziehen. Die Küche kann nun durch den WAT-Unterricht und die Koch-AG genutzt werden“, so Anke Engeleiter. Mit dem Förderbescheid aus EU-Leader-Mitteln in Höhe von knapp 325.000 Euro wurden neben dem Erweiterungsbau auch der Einbau eines Treppenlifts im Schul- und Kitagebäude zur barrierefreien Nutzung des ersten Obergeschosses sowie die Erneuerung der Heizungsanlage im Gebäude gefördert. Die gesamte Investitionssumme betrug dafür rund 430.000 Euro. „Die Finanzierung muss allerdings noch einmal durch einen geringen Beitrag durch die Gemeinde erhöht werden“, so Bürgermeister Menzel seinerzeit.

Nach Abriss der alten LeichtbauBaracke auf dem Schulgelände im April feierten die Schüler bereits Anfang Juni Richtfest. Der Erweiterungsbau ist mittels einer Rampe vom Schulgebäude barrierefrei erreichbar. Zudem werden auf dem Schulgelände ein Geräteschuppen, ein neuer Sandkasten und ein kleines Wasserbecken entstehen, ferner soll der Zaun erneuert werden.

Derzeit lernen rund 100 Schüler in sechs Klassen an der Schule. In der Kita „Waldgeister“, mit der sich die Kleine Grundschule das Gebäude teilt, werden aktuell etwa 90 Kinder betreut. „Auf der Warteliste für einen Kitaplatz stehen rund zwei Dutzend Neuanmeldungs-Wünsche“, erklärte Kita-Leiterin Bettina Severin.

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