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Der Garten im Frühjahr Bodenproben entnehmen

Um eine aussagekräftige Bodenprobe zu entnehmen, sollte man an mehreren Stellen etwas Erdreich mit dem Spaten ausheben. Foto: Christin Klose/dpa-mag
Um eine aussagekräftige Bodenprobe zu entnehmen, sollte man an mehreren Stellen etwas Erdreich mit dem Spaten ausheben. Foto: Christin Klose/dpa-mag

So ermitteln Sie den Düngebedarf im Garten

Häufig haben Gärten, die schon lange bewirtschaftet werden, einen zu hohen Gehalt an Nährstoffen. Unter Umständen kann man dann die Düngung reduzieren.

Um den Nährstoffgehalt herauszufinden, kann man eine Bodenprobe in ein Labor schicken - etwa alle fünf bis acht Jahre ist dies nach Angaben der Gartenakademie Rheinland-Pfalz empfehlenswert. Erst recht sinnvoll sei dies, wenn jemand ein Grundstück neu übernimmt, es anlegt oder im Garten Erde neu aufschütten lässt, raten die Experten.

Wissen was im Boden steckt

Häufig werden über die Bodenprobe Nährstoffe wie Phosphor, Kalium und Magnesium sowie der ph-Wert und der Humusgehalt erfasst. Besonders bei Obstbäumen im Garten ist der Nährstoffgehalt im Boden entscheidend - damit weder durch zu üppige Dünung ein zu starker Wuchs entsteht noch die Pflanze unter einem Nährstoffmangel leidet.

Wichtig für ein aussagekräftiges Ergebnis ist, dass man mehrere Einstiche zum Beispiel rund um den Bereich einer Baumscheibe macht. Dabei sticht man mit dem Spaten etwa 30 Zentimeter tief in den Boden. Die Erde füllt man zunächst in einen Eimer, erläutern die Experten.

Die Bodenprobe vorbereiten

Für das Labor packt man dann etwa 500 Gramm von diesem Gemisch in einen Beutel. Diesen sollte man mit einem wasserfesten Stift beschriften, bevor man ihn an ein Untersuchungslabor verschickt. Manche Institute machen auch eigene detaillierte Vorgaben zur Entnahme der Bodenprobe - diese sollte man dann beachten.

Landratsämter und Landwirtschaftskammern haben oft eigene Labors, an die man Bodenproben senden kann. Es gibt aber auch private Labore, die entsprechende Untersuchungen anbieten. Die Kosten variieren stark nach Art der Untersuchung und Region. Die Gartenakademie Rheinland-Pfalz nennt beispielhaft rund 25 Euro. (dpa)
 

Zur Forsythienblüte Rosen schneiden

Leuchtend gelb kündigt die Forsythie den Frühling an. Foto: Andrea Warnecke/dpa-mag
Leuchtend gelb kündigt die Forsythie den Frühling an. Foto: Andrea Warnecke/dpa-mag
Die erste Aufgabe für Gartenbesitzer im Frühjahr steht jetzt an: Der Rückschnitt der Rosen. Der ist am besten immer dann fällig, wenn die Forsythien blühen. Dazu rät der Bundesverband Garten- und Landschaftsbau (BGL).

Die Forsythien erkennt man gut, wenn man sich umschaut: Die beliebten und häufig in Gärten zu sehenden Sträucher bilden je nach Witterung im Zeitraum von März bis April unzählige strahlend gelbe Blüten.

Diese gelben Blüten sind ein Hinweis auf den beginnenden Frühling. Die Forsythie ist eine sogenannte Zeigerpflanze des phänologischen Kalenders. Anders als beim astrologischen und meteorologischen Kalender beginnen und enden seine Phasen nicht an einem bestimmten Datum, sondern werden jedes Jahr bestimmt von tatsächlich herrschenden Klimadaten, der aktuellen Witterung und dem Entwicklungsstand der Pflanzen.

Das heißt: Wenn Zeigerpflanzen wie die Forsythie anfangen zu blühen, beginnt eine neue Periode - in dem Fall der sogenannte Erstfrühling. (dpa)

Feigen zum Frühjahr auslichten

Feigen müssen von Zeit zu Zeit zum Winterende ausgelichtet werden. Hobbygärtner sollten zu dicht sitzende, sich überkreuzende oder von Frost geschädigte Äste entfernen. Ältere, im Inneren kahl gewordene Büsche, erhalten am besten einen kräftigen Rückschnitt, indem man alte Triebe direkt über dem Boden kappt, rät die Gartenakademie Rheinland-Pfalz.

Wer seinen Feigenbusch nur wenig zurückschneiden möchte, sollte vorsichtig sein. Es könnten sonst die Stellen wegfallen, an denen sich die neuen Früchte entwickeln. Sommerfrüchte gedeihen Experten zufolge Mitte Juli an dem Holz, das sich im Vorjahr gebildet hat. Die Herbstfrüchte erscheinen Mitte September am diesjährigen Zuwachs. (dpa)
 
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