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125 Jahre BkW

Liebe auf den ersten Blick

Langjährige Mieterin über das Wohnen im Kräuterweg

Eva Gütschow, die seit 1963 in Frankfurt lebt, vor der Einganngstür Haus Kräuterweg 1. Foto: Jörg Kotterba

15.04.2021

Die Märzsonne scheint ihr ins Gesicht. Hell ist es jetzt im Wohnzimmer von Eva Gütschow. Im Kräuterweg ist die 84-Jährige seit 2007 zu Hause. „Ich wohnte in der Nähe. Doch der Block wurde abgerissen. So musste ich mir quasi von einer Woche auf die andere eine neue Wohnung suchen – und hatte Glück.“

Von einer Bekannten bekam die lebenslustige Frau den Tipp, sich bei der BkW, der Baugenossenschaft für kleinere Wohnungen zu Frankfurt an der Oder, zu erkundigen. „Und BkW-Mitarbeiter hatten gerade meine 52 Quadratmeter große Wohnung, die leergezogen war, saniert. Für eine einzelne Person ein Glücksfall. Und so ideal gelegen. Es war, wenn man so will, Liebe auf den ersten Blick.“ Eva Gütschow, die Mutter von drei Kindern und mehrfache Groß- und Urgroßmutter ist, blieb somit im Kiez. „Hier kenne ich zahlreiche Menschen und habe alles, was ich zum Leben brauche – vom Supermarkt bis zum Arzt und den Dienstleistern.“ Und mit der BkW habe sie einen Volltreffer gelandet. „Der Hausmeister ist so nett und fleißig. Einen Teil des Vorgartens darf ich nutzen und pflegen. Und als begeisterte Radwanderin war es mir wichtig, dass das Haus auch sichere Keller besitzt, um mein Rad abstellen zu können.“

Fünf Mietsparteien wohnen im Haus Kräuterweg 1. „Wir verstehen uns hier alle sehr gut.“ Dieses respektvolle Miteinander sei ihr wichtig. „Es gibt ja doch mal Problemchen, wo der Nachbar vielleicht helfen kann.“ (JKO)
    

Wohnen bei der BkW

Die wenigen leeren Wohnungen, die die BkW im Moment hat, werden für neue Mieter zunächst saniert. „Das Interesse an den Wohnungen ist groß. Bevor wir mit der Sanierung fertig sind, haben wir schon einen Mieter. Wir sind in der glücklichen Lage, sie sofort vermieten zu können“, so Eric Ignatius (technischer Vorstand). Daher empfiehlt die BkW Interessenten sich rechtzeitig vor Umzug zu melden, denn sogar „beim altersgerechten und barrierearmen Neubau haben wir eine Warteliste“, sagt Matthias Lehmpuhl (kaufmännischer Vorstand). Künftige Mieter müssen vor Unterzeichnung des Mietvertrages in die Baugenossenschaft beitreten. BkW-Mitglied wird man, in dem statt Kaution, ein Eintrittsgeld in Höhe von 160 Euro sowie einen Pflichtanteil von 159 Euro zahlt. Außerdem muss zusätzlich je Zimmer ein Anteil von 159 Euro bezahlt werden. Bei einer 4-Zimmerwohnung wären es insgesamt 955 Euro (Eintrittsgeld und Zimmeranteile zusammen berechnet). „Wir sind damit wesentlich günstiger als andere Vermieter in der Stadt“, sagt Ignatius. Die BkW bietet 1-Raum- bis 4-Raumwohnungen mit unterschiedlichen Ausstattungen und Mietpreisen für Interessenten an. Die Wohnungen sind größtenteils saniert. Bei der Sanierung achtet die BkW auf die Verwendung hochwertiger Materialien und deren Qualität bei der Verarbeitung. Unter Berücksichtigung der alten Bausubstanz hat die BkW viele individuelle Wohnungen mit einem angenehmen Wohnflair. Einige sind mit Balkon und Fahrstuhl ausgestattet. „Wir sind familienfreundlich und schließen auch sonst niemanden aus“, betont der Vorstand.

In den nächsten Jahren hat sich die BkW zum Ziel gesetzt, sich zu vergrößern. Auch soll weiterhin der Bestand tatkräftig saniert werden. (APR)

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