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Tag der offenen Tür: Stadtvillen Scholtenstraße in Neuruppin Zwischen See und Altstadt

Modern, zweckmäßig und komfortabel zugleich sollen die Eigentumswohnungen in der Neuruppiner Scholtenstraße den Käufern angeboten werden. Foto: Kaatzsch-Immobilien
Modern, zweckmäßig und komfortabel zugleich sollen die Eigentumswohnungen in der Neuruppiner Scholtenstraße den Käufern angeboten werden. Foto: Kaatzsch-Immobilien

Dr. Kaatzsch-Immobilien GmbH baut 29 komfortable Wohnungen in Neuruppin

Neuruppin. Seit mittlerweile mehr als 25 Jahren entwickelt Dr. Kaatzsch zusammen mit seinem Team, Bebauungspläne für Neuruppin und die Umgebung. Eine Vielzahl, um genauer zu sein, 15 B-Pläne hat das Team bisher komplett abgewickelt, das bedeutet von der ersten Überlegung bis hin zur Ausführung des Bebauungsplans.

Jeder dieser B-Pläne hat selbstverständlich seine Besonderheiten, da er nicht losgelöst ist von der Umgegend, sondern in ein vorhandenes Umfeld eingebettet wird. Deshalb muss die Dr. Kaatzsch Immobilien GmbH immer schauen, wie sich den lokalen Besonderheiten Rechnung tragen lässt.

So auch bei dem aktuellsten B-Plan, der 2015 angeschoben wurde. Die ersten zwei Stadtvillen mit insgesamt 16 Eigentumswohnungen in der Bienengräberstraße wurden bereits im September ´19 fertiggestellt. Hinzu kommen nun noch die drei Neuruppiner Stadtvillen, welche derzeit in der Scholtenstraße 10 bis 12, zu finden zwischen der Feldmannstraße und der Regattastraße, entstehen. Eine Besonderheit an diesem Standort ist es, dass sich noch alte sanierungsbedürftige Bestandsleitungen der Stadtwerke in der Scholtenstraße befinden. Es wurde schon über Jahre hinweg darüber nachgedacht, diese Leitungen im gesamten Abschnitt auszutauschen, jedoch ist dies bislang nicht geschehen. Mit dem aktuellen Bauprojekt ergab sich nun eine gute Gelegenheit, um die gesamten mehr las 100 Jahre alten Leitungen in der Scholtenstraße, zu erneuern. Gleichzeitig soll die alte Pflasterstraße zu einer verkehrsberuhigten Straße umgebaut werden, um eine gute, langfristige Verbindung zu schaffen. Von der Feldmannstraße bis zu dem geplanten Wendehammer, welcher ungefähr auf der Höhe des Parkplatzes vom Sportcenter gebaut wird, soll eine Zufahrtsstraße entstehen. Von dort bis hin zur Regattastraße wird ein Geh- und Radweg gebaut. Um diesen Erschließungsaufwand der Stadt zu decken, sollten Anliegerbeiträge fällig werden.

Diese Unstimmigkeit konnte durch einen Gesetzesentschluss im Juni letzten Jahres, initiiert durch eine Volksinitiative, schnell gelöst werden. Der Gesetzesentwurf stammte von der rot-roten Koalitionsfraktion und sieht vor, dass in diesem Fall nicht mehr die Anlieger für die Erschließungskosten aufkommen, sondern das Land Brandenburg. Somit fand sich eine schnelle Lösung für diese Besonderheit. Im März soll mit den Baumaßnahmen zur Erneuerung der Leitungen und der Straße begonnen werden.

Ein weiteres Problem waren die vielen alten Kastanienbäume in der Straße. Nach einer Überprüfung seitens der Stadt war entschieden worden eine komplette Fällung der Bäume vorzunehmen. Das traf jedoch bei vielen Bürgern und Anliegern auf Widerspruch.

Dies führte zu einer heftigen Auseinandersetzung zwischen der Stadt, dem Landkreis und dem Naturschutzbund, ohne das zunächst eine Einigung erreicht werden konnte. Nun hat das Team im Frühjahr letzten Jahres einen Vorstoß gemacht. Das Kaatzsch-Team entwickelte gemeinsam mit den Stadtwerken und dem Planungsbüro ein Bebauungs-Konzept, dass es ermöglicht den größten Teil der Kastanienbäume stehen zu lassen. Der Landkreis und der Naturschutzbund zeigten sich damit einverstanden. Daraus ergab sich für das Bauprojekt ein höherer Aufwand, weil nun ohne offenen Erdbau gebaut wird und das Verlegen der Leitungen sich schwieriger gestaltet. Doch viele Bäume können so zur Zufreidenheit aller Beteiligten erhalten bleiben.  

Lösungen für alten Baumbestand gefunden

Nachdem alle Fragen geklärt werden konnten, befindet sich das Projekt in der Scholtenstraße auf einem guten Weg. Insgesamt entstehen 29 Wohneinheiten. Davon ist das erste Haus von drei mit acht Wohnungseigentümern schon fast übergabereif. Im März werden die Eigentumswohnungen der ersten Villa an die Käufer übergeben. Das heißt, dass alle Wohnungen des ersten Hauses verkauft sind. Die insgesamt 21 Wohnungen der weiteren beiden Stadtvillen befinden sich derzeit noch im Bau. Aktuell wird der Rohbau errichtet, die Bodenplatte ist gegossen und das Erdgeschossmauerwerk im Bau. Von diesen Wohnungen sind bisher circa 80 Prozent verkauft. Auffällig ist, dass viele der Interessenten nicht aus der näheren Umgebung kommen. Diese Leute wollen Neuruppin zu ihrer neuen Heimat machen. Wenn alles nach Plan läuft, können sie im vierten Quartal dieses Jahres einziehen.

Da in den meisten Fällen die Kaufinteressenten schon zu einem frühen Zeitpunkt feststehen, ist es möglich, die Wohnungen sehr individuell zu gestalten - entsprechend den Wünschen der Kunden. So kann eine Wohnung bei Bedarf problemlos barrierefrei gebaut werden.

Die Villen sind von einer großen Grünfläche umgeben, welche gemeinschaftlich genutzt werden kann. Die Erdgeschosswohnungen haben zudem noch eine individuell nutzbare Fläche um die Terrassen herum. Diese lässt sich nach individuellen Vorstellungen bepflanzen.

Darüber hinaus gibt es eine große Carportstellplatz-Anlage. Jeder Stellplatz verfügt über einen separaten Abstellraum und trägt ein Gründach.

Zu den Standortvorteilen zählt die Nähe zur Altstadt mit ihren sehr guten Einkaufsmöglichkeiten und nicht minder interessant die geringe Entfernung (circa 100 Meter) zum Neuruppiner See. Am Freitag, dem 28. Februar von 15 bis 18 Uhr wird es einen Tag der offenen Tür geben. Besuchern bietet sich die Möglichkeit, vier Wohnungen, der ersten fertiggestellten Villa in der Scholtenstraße, zu besichtigen. Es wird einen fußläufigen Zugang zu der Baustelle zum einen über den Parkplatz des Sportcenters und zum anderen über den Fußweg der Scholtenstraße geben. Sie werden ausgeschildert Fragen zu diesem Bauvorhaben oder auch zu weiteren Projekten wird Frau Sellau vor Ort beantworten.
  
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