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Lust auf Frühling Gartenexperten geben Tipps zur frühen Aussaat

Im Handel gibt es extra Aufzucht-Gewächshäuser für die Fensterbank. Es reicht aber auch schon ein normaler Topf, über den man anfangs etwas Frischhaltefolie gibt. Foto: F. Gabbert/dpa-mag
Im Handel gibt es extra Aufzucht-Gewächshäuser für die Fensterbank. Es reicht aber auch schon ein normaler Topf, über den man anfangs etwas Frischhaltefolie gibt. Foto: F. Gabbert/dpa-mag


Im Freien ist es noch zu kalt für junges Gemüse. Daher werden die Samen erst mal im Haus in Gefäßen ausgesät und vorgezogen. Erst Mitte Mai ziehen sie ins Beet um.

Wann beginne ich mit der Aussaat?

Am besten hält man sich an die Angaben auf den Samentütchen aus dem Fachhandel, denn manche Arten sind früher dran, andere später. Ab Februar ist laut Bayerischer Gartenakademie eine gute Zeit für Paprika, für Tomaten reicht Mitte März. Zucchini und Kürbis sät man vier bis sechs Wochen vor der Pflanzung in den Garten, Gurken zwei bis drei Wochen vorher.

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Warum warte ich nicht länger und säe dann direkt ins Gartenbeet?

Weil die Pflanzen im Haus einen Startvorteil erhalten. „Das Vorziehen lohnt sich auf jeden Fall, dann setzen Sie dicke, kräftige Pflanzen raus - die können eine ganze Menge mehr ab, und außerdem blühen sie deutlich früher“, fasst Schwedtke zusammen.

Was muss ich für die Aussaat im Haus wissen?

Im Grunde kann man wenig falsch machen. Denn: „In der Natur fällt die Saat einfach runter und bleibt liegen“, sagt Schwedtke.

Wer die Erfolgschancen aber erhöhen möchte, achtet zum Beispiel auf Hinweise auf den Samentütchen, ob es sich um Licht- oder Dunkelkeimer handelt. „Es gibt Lichtkeimer, die brauchen gar nicht abgedeckt zu werden, und Dunkelkeimer, über die Substrat gesiebt wird - höchstens so dick, wie das Saatkorn groß ist.“ (dpa)

Bis Mai warten: Küchenkräuter noch nicht ins Freie setzen

Kräuter im Balkonkasten: Frischer kann man sein Essen nicht würzen. Foto: Andrea Warnecke/dpa-mag
Kräuter im Balkonkasten: Frischer kann man sein Essen nicht würzen. Foto: Andrea Warnecke/dpa-mag
Frische Kräuter im Topf gibt es das ganze Jahr über im Supermarkt und Gartencenter - und so werden sie auch mit den ersten Frühlingspflanzen für Balkon und Garten im Handel beworben. Aber: Man sollte sie noch nicht ins Freie setzen. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer hin.

Die in Gewächshäusern gezogenen Kräuter sind frostempfindlich - und in Deutschland muss man noch bis etwa Mitte Mai mit Frösten rechnen. Daher gilt als üblicher Tipp, frostempfindliches Grün bis dahin im Haus zu halten.

Für Küchenkräuter in Topf eignet sich dort ein heller Standort, etwa am Fenster. Der Provinzialverband empfiehlt etwa auch, die Töpfe mit Kräutern als essbare Tischdekoration zu nutzen. (dpa)
Galabau Bernd Liebner
Becker+Armbrust GmbH
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