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Draußen genießen Das gewisse Etwas fürs Fleisch

Marinaden oder Gewürzmischungen: Mit beidem kann Fleisch oder Fisch bearbeitet werden für ein Mehr an Geschmack. Foto: Archiv
Marinaden oder Gewürzmischungen: Mit beidem kann Fleisch oder Fisch bearbeitet werden für ein Mehr an Geschmack. Foto: Archiv

Das gewisse Etwas fürs Fleisch

Marinaden & Co. - Für Geflügel darf die Würze ruhig intensiver sein

Erst mit der richtigen Würze wird Grillfleisch richtig lecker. Auch beim Schweinesteak, das selbst wenig Geschmack hat, kann man mit Marinade nachhelfen. Salz, Pfeffer, Rosmarin, Thymian und Knoblauch sind Gewürze, die Köchin Mora Fütterer gerne nutzt. Während sie Rindfleisch eher sparsam würzt, darf es bei Geflügel durchaus intensiver sein.

Für Hähnchen etwa rührt sie gerne eine Marinade mit Erdnussbutter und asiatischen Soßen an. „Bei Fisch würze ich leichter, frischer - zum Beispiel mit Zitrusnoten.“ Langsam und bei niedriger Hitze gegartes Fleisch aus dem Smoker verträgt ordentlich Chili und Paprikapulver. „Je würziger ich es haben will, desto länger bleibt es in der Marinade“, erklärt sie. Spare Ribs etwa lässt sie 12 bis 24 Stunden in einer Trockenmarinade ziehen.

Grundsätzlich verwendet sie lieber trockene Gewürzmischungen, sogenannte Rubs. Auch Grill-Blogger Oliver Quaas setzt auf trockene Rubs. Es gibt aber auch feuchte, die die Konsistenz einer Paste haben. Mit Salz, Pfeffer, Paprika und Zucker kann jeder ganz einfach seine eigene Mischung herstellen. Quaas empfiehlt dafür neben den genannten Zutaten Kreuzkümmel, Senfpulver, Cayennepulver und Knoblauchpulver.

Große Fleischstücke, die lange gegrillt werden, würzt er mehrere Stunden im Voraus, Kurzgegartes erst 30 bis 45 Minuten vor dem Grillen. Er rät dazu, immer vorher zu salzen. Grob gemahlenen Pfeffer sollte man, wenn über direkter Hitze kurz gegrillt wird, erst danach verwenden. Sonst verbrennt er und wird bitter. (dpa/ms)

Immer frische Hausmannskost

Traditionsgaststätte bietet Gerichte je nach Jahreszeit

Der Biergarten am Hofbrunnen lädt zu kulinarischen Genüssen ein. Foto: Melanie Heinrich
Der Biergarten am Hofbrunnen lädt zu kulinarischen Genüssen ein. Foto: Melanie Heinrich
Der Gasthof Simke blickt auf eine 200jährige Familientradition zurück. Margrit Simke-Schulz betreibt ihn in 5. Generation. „Neben dem gastronomischen Angebot vermieten wir Gästezimmer für Erholungssuchende, Monteure usw. Unsere Gäste kommen nicht nur aus der Region. Auch Chöre, Tanzgruppen und sogar ein Orchester haben in unserem Hause logiert; die Gäste kommen vorwiegend aus Berlin und Umgebung. Wir freuen uns auf die Sommersaison, wenn wir unsere Gäste am plätschernden Hofbrunnen bewirten können. Besonders beliebt sind die Biergartenplätze bei den Fahrradtouristen; während sich die Eltern erholen, können sich die Kids mit unseren Kett-cars oder Spaßfahrrädern die Zeit vertreiben“, schildert die Chefin.

Das Speisenangebot umfasst verschiedene Gerichte der Jahreszeit entsprechend, wie derzeit die Spargelgerichte. Leichte Köstlichkeiten gibt es im Sommer, wie Quark mit Spreewälder Leinöl, frische Salate und Wildgerichte. Zum Herbst folgt die Schlachteplatte mit Wurst aus eigener Herstellung. Den Abschluss bildet das traditionelle Gänsebratenessen zum Jahresende. „Wir legen stets Wert auf frische Hausmannskost, bei denen die Zutaten aus der Region stammen. Sobald in den heimischen Gärten das Obst und Gemüse geerntet wird, kaufen wir die Produkte vom Kleinsterzeuger“, ergänzt sie.

„Eine weitere Besonderheit prägt den Gasthof: Wir sind täglich für unsere Gäste da. Ob zum Frühstück oder ab 11 Uhr durchgehend bis 21 Uhr können sie die Köstlichkeiten unserer Küche genießen; es gibt bei uns keinen Ruhetag.“ (rw)
Scheffler Gartentechnik
Friki
Landgasthof Simke und Pension
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