Steinzeitlesung im Bienengarten Image 1

Hier sind wir zu Hause

Steinzeitlesung im Bienengarten

Erwachsene blieben bei der Premiere in Joachimsthal leider unter sich

Die Erwachsenen blieben bei der Premiere im Bienengarten unter sich: Kerstin Kirsch und Yvonnen Quad vom Geopark Eiszeitland und Bürgermeister: René Knack-Reichstein, der die Idee unterstützt Foto: saschu  

22.09.2020

Joachimsthal. Vorlesegeschichten in einem beinah echt wirkenden, steinzeitlichen Tipi, das hatten sich Archäologin Kerstin Kirsch und Yvonne Quad, Leiterin der Geschäftsstelle Geopark Eiszeitland am Oderrand als ein kindgerechtes Angebot gedacht. Die Premiere im Bienengarten am Mittwoch der Woche blieb jedoch unbesucht, mag es an der Werbung, dem spätsommerlich sehr warmen Wetter oder Corona liegen, die Veranstaltenden wussten es nicht genau.

Seit einigen Jahren organisiert der Geopark Eiszeitland Angebote zur Umweltbildung für Schulklassen sowie Kinder- und Jugendgruppen zur Geologie und Archäologie. Nun sollten eben erstmals Lesestunden für 5 bis 8-jährige Kinder gestaltet werden. „Wir wollten Familien von hier damit ansprechen“, sagt Yvonne Quad. eine Fortsetzung folgt im nächsten Jahr. Figuren wie das Plüsch-Mammut und der Steinzeitjungen wurden extra angeschafft. Gleichzeitig vertiefen die Akteure auch die Zusammenarbeit mit der Joachimsthaler Bibliothek, die schon ein extra Bücherfach für die Bienen hat. Nun kommt passend zum steinzeitlichen Stoff auch noch ein Regal mit Literatur zur Steinzeit dazu. Natürlich können auch Kitas eine Lesestunde im Tipi buchen. Kontakt: 033361/64638. Der Test, ob die Steinzeitthemen auf Interesse stoßen, wird 2021 im Bienengarten fortgesetzt, da sind sich Bürgermeister und Geoparkteam einig. (saschu)

Abriss, Entsorgung, Verwertung

A-Z Dienstleistungsbetrieb Frank Lompscher

A - Z Dienstleistungsbetrieb

Der Klimawandel gehört zu den größten Herausforderungen unserer Zeit. Seit 2013 realisiert der A-Z Dienstleistungsbetrieb mit Standorten in Joachimsthal, Eberswalde und nun auch in Zehdenick Abrissarbeiten, Wohnungsauflösungen, Nachlassverwertungen und Entsorgungsaufgaben. Dabei wird Erhaltenswertes vor der endgültigen Zerstörung bewahrt und einer erneuten Nutzung zugeführt sowie Abfall ordnungsgemäß entsorgt. Dafür wurden ein Sachkundenachweis bei der IHK und eine Abfalltransportgenehmigung erlangt sowie eigene Transportkapazitäten geschaffen. Der A-Z Dienstleistungsbetrieb arbeitet für private Haushalte, bei Gewerbetreibenden, Behörden, Hausverwaltungen und in der Industrie. Der Geschäftsbereich Abriss zielt auf die Erhaltung von Baustoffen ab. Beim konventionellen Abriss entsteht eine enorme Abfallmenge. „Das muss nicht so sein“, sagt Frank Lompscher. Historisch gesehen sei die Weiterverwendung von gebrauchten Baustoffen schon immer praktiziert worden. Durch die Erhaltung von historischen Baustoffen will der Betrieb einen Beitrag zu einer nachhaltigen Lebensweise leisten. „Wir verbrauchen heute 1,5- mal mehr Ressourcen, als die Erde regenerieren kann. Wenn wir Abfälle vermeiden, schonen wir Rohstoffe, sparen Energie ein und vermeiden Treibhausgase“, sagt Frank Lompscher über soziale Verantwortung und nachhaltiges Wirtschaften durch die Vermeidung von Abfall und die Verlängerung der „Lebensdauer“ von Gütern.
      

Einheitsglocke läutet

Neugrimnitz. Der Neugrimnitzer Ralf-Dietrich Böhlke ist wegen seiner Drehorgel-Leidenschaft bekannt. Darum ist ihm seinerzeit die Idee zur Einheitsglocke gekommen. Diese wurde 2005 anlässlich des 3. Oktober 1990 in Lauchhammer gegossen. Zum 30. Tag der Deutschen Einheit soll sie nun auch erklingen, so Orgel-Böhli in seiner Pressemitteilung. Der Böhlke-Hof öffnet am 3. Oktober von 14 Uhr bis 17 Uhr. Treff Dorfstr. 32a in Neugrimnitz.

Sprechstunden zum Biosphärenreservat

Joachimsthal/Groß Ziethen. Der Leiter des Biosphärenreservats Schorfheide-Chorin, Dr. Martin Flade, hat im September wieder mit seiner wöchentlichen Sprechstunde im Bürgerbüro des Biosphärenreservats in der Schorfheide-Info, Töpferstr. 1 in Joachimsthal begonnen, an jedem Freitag von 14 bis 17 Uhr. Einwohner und Gäste des Biosphärenreservats haben dann die Möglichkeit, Fragen und Anliegen mit Bezug zum Biosphärenreservat zu stellen und mit dem Leiter der Verwaltung ins Gespräch zu kommen. Eine Extra-Sprechstunde von Dr. Flade ist zudem in Groß Ziethen am Freitag, den 9. Oktober von 12 bis 15 Uhr geplant. Sie wird im Geoparkzentrum Groß Ziethen (Zur Mühle 51, 16247 Ziethen OT Groß Ziethen) stattfinden. Auch hier können sich Bürgerinnen und Bürger rund um die Themen „Biosphärenreservat“ oder „Weltnaturerbe Buchenwald Grumsin“ informieren und Fragen stellen. (MäSo)

Kurz & Lokal

Glambecker Konzerte

Glambeck. Am Samstag, dem 3. Oktober, 15 Uhr findet ein zusätzliches Konzert für Violine/Viola und Klavier mit Elisabeth Balmas in der Fachwerkkirche statt. Es erklingen Werke von T.A. Vitali, W.A. Mozart, L.van Beethoven, R. Schumann, E. Ysaye, F. von Vescey, F. Chopin, P. de Sarasate. Am Samstag, dem 17. Oktober, 15 Uhr steht wie geplant das Konzert für Mezzosopran und Klavier mit Simone Schröder und Rüdiger Mühleisen auf dem Veranstaltungsplan. Unter dem Programmtitel „Lieb um Liebe“ erklingen u.a. Werke von W.A. Mozart, Cl. und R. Schumann und Fr. Liszt. Bitte zeitnah unter 033367/252 oder 033361/70251 oder unter www.glambecker-claviermusiken.de anmelden.


Ausstellung in der Fachwerkkirche

Glambeck. „Ansichten“ In der Fachwerkkirche wird ab 26. September Malerei von Katja Matthes und Hartmut Matthes gezeigt. Zu der Eröffnung am kommenden Samstag um 15 Uhr wird statt einer Vernissage herzlich zu einem Rundgang durch die Schau eingeladen. Kaffee, Kuchen u.a. Erfrischungen gibt es in der Kirchenklause. Anreise: Wolletzer Weg 2, 16247 Friedrichswalde / OT Glambeck. Hartmut Matthes ist mit der erneuten Schau in Glambeck ein Rückkehrer. Bereits 2006 hat er hier seine Werke gezeigt. Das war für ihn gleichzeitig der Beginn seiner aktiven Zeit als Mitglied im Verein „Denkmale Glambeck e.V.“