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Gute Fahrt mit klasse Service Von Frühjahrsputz bis Reifenwechsel

Kommt das Frühjahr, gilt es das Auto gründlich zu putzen und in der Werkstatt durchchecken zu lassen. Ein Frühjahrscheck ist auch bei Elektro-Autos wichtig. Foto: promotor/T. Volz
Kommt das Frühjahr, gilt es das Auto gründlich zu putzen und in der Werkstatt durchchecken zu lassen. Ein Frühjahrscheck ist auch bei Elektro-Autos wichtig. Foto: promotor/T. Volz

So wird das Auto fit für die warme Jahreszeit

Zugegeben, eine Eiszeit hat uns der Winter nicht beschert. Dennoch mussten die Autos bei Wind und Wetter so einiges aushalten. „Blinde Scheinwerfer, poröse Wischerblätter, zugesetzte Pollenfilter, Steinschläge in der Windschutzscheibe oder im Lack – so klappt der Saisonstart mit Sicherheit nicht“, warnt Gerald Gandenberger, stellvertretender Obermeister der Kfz-Innung Darmstadt. Höchste Zeit für den Frühjahrscheck und den Reifenwechsel in der Werkstatt. Doch wer prüft was? Und welche Besonderheiten sollten E-Mobilisten beachten?

Autofahrer-Check

Entrümpeln: Viel Last, die sich da im Auto angesammelt hat: Frostschutzmittel, Schneeketten, Decken, Handfeger. Der Winterballast schluckt unnötig Kraftstoff und kommt ins Sommerquartier. Auch Dachboxen und Skiträger haben jetzt Pause.

Trocknen: Ist das Auto entrümpelt, muss die Nässe raus. Fußmatten aus dem Auto nehmen und Teppichböden mit Lüfter oder Zeitungspapier trockenlegen. Nicht vergessen: Alle Lüftungsschlitze im Motor- und Kofferraum müssen frei sein.

Waschen: Vor der Wäsche kommt der Hochdruckreiniger zum Einsatz. Bitte mit Vorsicht und Abstand arbeiten, denn Alufelgen und Lack sind empfindlich. Die Radkästen vertragen mehr Power. Gebucht wird das volle Programm: Vor-, Haupt- und Unterbodenwäsche, Lackkonservierung und Unterbodenversiegelung. Die Motorwäsche ist später Sache der Werkstatt. Putzen: Beim Frühjahrsputz arbeiten Autofahrer sich am besten systematisch durch ihr Fahrzeug, das bedeutet: Cockpit entstauben, Teppiche und Polster saugen, Scheiben mit Glasreiniger und Küchenrolle innen und außen putzen. Jetzt noch alle Mängel an Lack, Glas, Leuchten und Scheibenwischern notieren und ab damit zum Technik-Check in die Werkstatt.

Werkstatt-Check

Prüfen: Beim Rundgang ums Auto machen sich die Profis selbst ein Bild. Was ist defekt? Was muss nachgebessert werden? Auf der Hebebühne ist der Blick frei auf Bremsen, Unterboden, Achsen, Auspuff und Stoßdämpfer. Eine gute Gelegenheit, um Schäden am Unterboden zu beheben.

Wechseln: Die Profis tauschen Winter- gegen Sommerreifen. Sie achten auf Schäden, Alter und ausreichend Profil – drei Millimeter sollten es mindestens sein – und wuchten die Pneus vor der Montage aus. Schlussendlich wird ihnen die notwendige Dosis Luft verabreicht.

Klima ist das Thema des Sommers. Funktioniert die Klimaanlage? Hat sie eventuell ein Leck? Alle zwei Jahre empfiehlt die Werkstatt eine Wartung. Und auch wenn es im Auto nicht müffelt: Pollen- oder Aktivkohlefilter sollten besonders bei Allergikern im Auto jährlich ausgetauscht werden. Die kleinen Plagegeister fliegen mittlerweile das ganze Jahr.

Auffüllen: Motoröl, Kühl- und Bremsflüssigkeit werden aufgefüllt. In die Scheibenwaschanlage kommt jetzt der Sommerreiniger im Kampf gegen Insekten, Baumharz und Co.

E-Autos im Check

Elektro-Fahrzeuge sind im Vergleich zu Benzinern und Dieseln weniger wartungsintensiv. Keine Abgasanlage, keine Zündkerzen, kein Ölfilter, keine Keil- und Zahnriemen, kein Kühler, weniger Verschleißteile und Betriebsstoffe. Geruhsam zurücklehnen können sich E-Mobilisten deshalb nicht. Auch Stromer brauchen intakte Leuchten und Klimaanlagen, funktionierende Bremsen und Wischer, Lack- und Unterbodenpflege, glasklare Scheiben und rollsichere Reifen.

Die Unterschiede: Obwohl das Herzstück der Elektroautos, die Batterie, wartungsfrei ist, kann die Werkstatt detailliert Auskunft über den allgemeinen sowie den Ladezustand geben und einem frühzeitigem Aus somit vorbeugen. Große Aufmerksamkeit gilt auch den Reifen. Aufgrund des höheren Gewichtes der Fahrzeuge und des damit einhergehenden größeren Rollwiderstandes, verschleißen sie schneller. Deshalb brauchen die Pneus eines E-Autos auch mehr Luftdruck (zdk)
 

Gut zu wissen

Autofahren mit Hörgerät

Autofahrer müssen bei der Teilnahme im Straßenverkehr auf viele Reize reagieren. Gut sehen und hören zu können, ist damit also von großer Bedeutung. Es ist jedoch trotzdem möglich, dass in einigen Fällen auch eine Person, die hörbeeinträchtigt ist, das Autofahren lernen darf. Näheres wird in Anlage vier zu den Paragraphen elf, 13 und 14 der Fahrerlaubnisverordnung (FeV) geregelt. Hier werden genauere Angaben über Eignung und bedingte Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen gemacht.

Diese besagt, dass Menschen, bei denen ein Hörverlust von über 60 Prozent vorliegt oder die gehörlos sind, unter gewissen Umständen den Führerschein machen dürfen. Sie müssen jedoch nachweisen, dass keine anderen schweren Mängel vorliegen. Zu diesen Beeinträchtigungen können unter anderem Störungen des Gleichgewichts- oder des Sehsinns gehören.

Um ihre Fahreignung zu belegen, müssen Menschen mit einer Beeinträchtigung des Gehörs ein spezielles Gutachten, welches von einem Hals-Nasen-Ohrenarzt erstellt wird, vorlegen. Der Arzt vermerkt darin unter anderem, welcher Grad der Schwerhörigkeit festzustellen oder ob der Betroffene gehörlos ist. Sollte der Patient schwerhörig sein, kann es sein, dass er ein Hörgerät verwenden muss, wenn er Auto fährt. Auch dies wird im Gutachten vermerkt.

Die Erlangung der Führerscheinklassen C und D ist für Hörgeschädigte ebenfalls möglich. Hierzu muss die betreffende Person die Fahrerlaubnis der Klasse B mindestens seit drei Jahren besitzen und über Fahrpraxis verfügen. Liegt eine schwere Hörstörung vor, ist auch hier das Tragen einer Hörhilfe nötig. (bussgeldkatalog.org)
Fahrzeugaufbereitung
Hörgeräteservice Gabriele Pursch
Frank Berndt - Autoservice
Autolackierung Siegfried Schneeweiss
Autohaus am Schwedter Tor GmbH
Autohaus Westphal GbR
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