Um den Transformationsprozess hin zu einer sicheren, lebenswerten Zukunft zu schaffen, müssen wieder mehr Menschen den Weg ins Handwerk finden. Das geht allerdings nur, wenn die Rahmenbedingungen stimmen.
Rund 5,7 Millionen Handwerkerinnen und Handwerker arbeiten tagtäglich daran mit, die großen Herausforderungen unserer Zeit zu meistern. Das sind die Fachkräfte, die anpacken, umsetzen und so unsere Zukunft und unseren Wohlstand sichern.
Damit das Handwerk aber sein ganzes Potenzial entfalten kann, muss die Politik die nötigen Bedingungen schaffen. Es braucht ein Umdenken auf vielen Ebenen.
Stellen Sie sich vor, Ihre Heizung muss repariert werden. Oder Sie wollen eine Solaranlage auf dem Dach. Oder Sie brauchen eine neue Brille mit veränderter Sehstärke. Es ist ein gutes Gefühl, dass wir uns mit diesen und vielen anderen Anliegen an Profis wenden können. Profis aus dem Handwerk, die wissen, was sie tun. Aber es wird immer schwieriger, einen Handwerkstermin zu bekommen. Dabei geben Handwerkerinnen und Handwerker alles, um für ihre Kundinnen und Kunden da zu sein und Aufträge zu erfüllen.
Aber den Betrieben fehlen wichtige Fachkräfte. Denn obwohl im Handwerk beste Zukunftsaussichten, hohe Jobsicherheit, gute Verdienstmöglichkeiten und interessante Karriereoptionen warten, finden immer weniger junge Menschen den Weg in einen der über 130 Ausbildungsberufe.
handwerk.de/cr
Industriemechaniker
Industriemechaniker und Industriemechanikerinnen sorgen dafür, dass Maschinen und Fertigungsanlagen betriebsbereit sind. Sie stellen Geräteteile, Maschinenbauteile und -gruppen her und montieren diese zu Maschinen und technischen Systemen. Anschließend richten sie diese ein, nehmen sie in Betrieb und prüfen ihre Funktionen.
Zu ihren Aufgaben gehören zudem die Wartung und die Instandhaltung der Anlagen. Sie ermitteln Störungsursachen, bestellen passende Ersatzteile oder fertigen diese selbst an und führen Reparaturen aus. Nach Abschluss von Montage und Prüfarbeiten weisen sie Kollegen oder Kunden in die Bedienung und Handhabung ein.
Die Berufsausbildung im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule dauert dreieinhalb Jahre.
Wo arbeitet man?
» Industriemechaniker/-innen finden Beschäftigung in Unternehmen nahezu aller industriellen Wirtschaftsbereiche.
Worauf kommt es an?
» Technisches Verständnis und handwerkliches Geschick
» Sorgfalt
» gute körperliche Konstitution
Perspektiven
» Industriemeister/in der Fachrichtung Metall
» Zusatzqualifikation als Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten oder als CNC-Fachkraft
» Studium im Maschinenbau
Ähnliche Berufe
» Feinwerkmechaniker/in
» Maschinenbaumechaniker/in, Schwerpunkt Allgemeiner Maschinenbau oder Erzeugende Mechanik
» Turbinenmechaniker/in
» Wartungs- und Servicetechniker/in im Maschinenbau
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» Mechatroniker/in


