Hier sind wir zu Hause - Amt Gartz/Oder Der Amtsdirektor hat das Wort

Idyllische Lage: Die Gemeinde Tantow gehört ebenso zum Amt Gartz wie die Stadt Gartz, die Gemeinden Casekow, Hohenselchow-Groß-Pinnow und Mescherin, die alle wiederum zahlreiche Ortsteile in sich vereinen und Zuhause für insgesamt rund 7000 Einwohner sind.
Idyllische Lage: Die Gemeinde Tantow gehört ebenso zum Amt Gartz wie die Stadt Gartz, die Gemeinden Casekow, Hohenselchow-Groß-Pinnow und Mescherin, die alle wiederum zahlreiche Ortsteile in sich vereinen und Zuhause für insgesamt rund 7000 Einwohner sind.

Der Amtsdirektor hat das Wort

Seit inzwischen sieben Jahren steht Frank Gotzmann an der Spitze des Amtes Gartz. Und er ist mächtig stolz auf die Menschen, die die Dörfer mit Leben erfüllen und sich aktiv um ein harmonisches Zusammenleben bemühen. „Was uns auszeichnet kann ich sofort auf den Punkt bringen: Bei uns herrscht ein wunderbarer Zusammenhalt und eine kreative Kraft, die in größeren Städten so häufig nicht zu finden ist“, sagt der Amtsdirektor selbstbewusst. Reizvolle Landschaft und die Nähe zu Stettin gibt er darüber hinaus als große Pluspunkte seines Amtes an. Er mache seinen Job einfach gerne, weil er sich auf engagierte Menschen verlassen könne, die vor Ort ganz nah dran sind an den Menschen. Dazu zählt er nicht nur die Ortsvorsteher, sondern einen ganzen Kreis von Ehrenamtlichen, die sich für ihre Dörfer einbringen und Traditionen pflegen, den kurzen Draht zur Amtsverwaltung halten und uneigennützig Aktionen initiieren.

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Dass sein Amt überschaubar ist, empfindet der Amtsdirektor dabei als Vorteil, weil es Arbeitsabläufe erleichtert. Auch in der Verwaltung. Vom Schreibtisch weg eine Entscheidung fällen und dann nie mit den Auswirkungen konfrontiert sein, dazu ist das Verhältnis von Bürgern und Verwaltung zu eng, die Wege zu kurz. Dass sich immer mehr Menschen für die reizvolle Landschaft und das Leben im Amt begeistern können, das bereitet Frank Gotzmann natürlich besondere Freude. Spürbar sei das bei der wachsenden Anzahl von Einschülern, betont der Amtsdirektor. Positiv beeinflusst werde die Bevölkerungsstatistik nämlich nicht nur durch einen regen Zuzug, auch viele jüngere Einwohner kehren nach der Ausbildung oder dem Studium zurück in die Heimat.

Als größte Herausforderung für die Zukunft sieht das Amtsoberhaupt die Infrastruktur. Viel Geld sei in den Straßenbau, zum Beispiel in Gartz, Casekow oder Luckow-Petershagen investiert worden. Doch auch in Sachen Bahn müsse die Region erreichbar bleiben, daher sind die Einwohner des Amtes Gartz vehemente Verfechter des Ausbaus der Bahnstrecke von Berlin nach Stettin. „Für uns ist das von existentieller Bedeutung“, mahnt Frank Gotzmann. Wohl und Wehe des Amtes würden davon abhängen, ob Menschen sich auf öffentliche Verkehrsmittel verlassen könnten. Einen Erfolg wurde gerade erst erreicht: In Verhandlungen mit der Bahn konnten Anpassungen des Fahrplans durchgesetzt werden, sodass Schulkinder nicht in aller Herrgottsfrühe aufstehen müssen, um zur Schule zu kommen. „Es war kräftezehrend“, weiß Frank Gotzmann, „aber er hat sich gelohnt.“

Feuerwehrausscheide im Amt

Ins Visier genommen: Im Amt Gartz gibt es 2017 wieder zahlreiche Ausscheide.
Ins Visier genommen: Im Amt Gartz gibt es 2017 wieder zahlreiche Ausscheide.
Die Feuerwehr ist da – nicht nur, wenn die Brandschützer im Ernstfall gebraucht werden. Der Uckermärkische Feuerwehrverband Angermünde, zu dem auch das Amt gehört, ist regelmäßig in den Gemeinden vertreten. 2017 nimmt er etwa in Hohenselchow auf dem Sportplatz wieder das Leistungsabzeichen Löschangriff Nass und die Leistungsspange Technische Hilfe bei seinen Mitgliedswehren ab. Der 29. April ist dafür vorgesehen. Im Juni steht der Verbandswettkampf für die Kinderfeuerwehren in Petershagen auf dem Programm. Neben der traditionellen Floriansmesse in Gartz gibt es im September auch noch die Verbandswettkämpfe für die Freiwilligen Feuerwehren und den Jugendfeuerwehren in Hohenselchow.





Damals



... 16. August 1843


Beim Blick in die Heimatgeschichte in Tantow wird die Bedeutung der Fernbahnstrecke Berlin - Stettin für das Amt besonders deutlich. Denn mit der Aufnahme des Eisenbahnbetriebes 1843 war Tantow einer von nur sechs Haltepunkten auf der Strecke. Als „Dorf mit Fernbahnanschluss“ wurde es bekannt. Während Anfang des 20. Jahrhunderts rund einhundert Züge die Strecke am Tag befuhren, waren es in den 1990-er Jahren zwar deutlich weniger. Dafür aber konnten die Tantower ohne Umsteigen bis an die Masurische Seenplatte reisen, später sogar bis nach Amsterdam. Dann kam die Einstellung des Fernverkehrs. Aller Einsatz gilt nun dem Ausbau der Strecke nach Stettin.

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